Zum Inhalt springen

Change-Management

  • von

Change Management – um wettbewerbsfähig zu bleiben

Das Change Management (deutsch: Veränderungsmanagement) befasst sich mit der Änderung von Strategien, Strukturen, Prozessen, Systemen und Verhaltensweisen in Organisationen. Im Change Management geht es um das rechtzeitige Reagieren auf Marktveränderungen. Idealerweise werden Veränderungsprozesse proaktiv angestoßen, um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden. Abzugrenzen ist das Veränderungsmanagement vom Änderungswesen (englisch: Engineering Change Management), bei dem es um die Änderung von Produkten geht, für die zunächst Funktionen und Prozesse angepasst werden müssen

Ziele des Change Managements

Das Change Managements übernimmt die strategische Planung und Steuerung von Veränderungen innerhalb der Organisation. Der Anpassungsprozess soll das Unternehmen wettbewerbsfähiger machen oder seine Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Beispielsweise können Projekte des Change Managements auf die Erschließung neuer Märkte oder die Diversifizierung des Angebotes abzielen. Neben technischen und organisatorischen Änderungen in der Unternehmensstruktur geht ein Change Management meist auch mit Veränderungen im Aufgabenspektrum der Beteiligten (Stakeholder) einher.

Die Change Management-Phasen nach Kurt Lewin

Das 3-Phasen-Modell von Lewin unterscheidet:
– Auftauphase (unfreezing)
– Bewegungsphase (moving)
– Einfrierphase (refreezing)

In der Auftauphase wird die Notwendigkeit des Changes erkannt. Das Ziel dieser Phase ist das Stärken der unterstützenden Kräfte im Betrieb.
Die Bewegungsphase ermöglicht das Ausprobieren von neuen Verhaltensweisen und das Generieren von Lösungen.
In der Einfrierphase werden die gefundenen Lösungen und Änderungen zum Abschluss gebracht. Das Einfrieren der Änderungen ist nach Lewin erforderlich, um vor der Macht der Gewohnheit zu schützen und die neue Struktur zu stabilisieren.

Der Veränderungsprozess nach John P. Kotter

Eine alternative Vorgehensweise im Change Management stellt Kotter wie folgt vor:

– Dringlichkeit bei den Stakeholdern vermitteln
– unterstützende Kräfte als Führungskoalition aufbauen
– entwickeln von Visionen und Strategien
– Kommunikation der Vision
– Beseitigen von Hindernisse
– Sichtbarmachen von kurzfristigen Erfolgen
– Weitertreiben der Veränderung
– Verankern der Veränderungen in der neuen Unternehmenskultur.

Interne Widerstände gegen Veränderung

Einer der Hauptgründe für das Scheitern von Change-Management-Projekten sind starke Widerstände gegen die Veränderung. Die Change-Management-Forschung sieht die Ursachen in ontologischen und konzeptionellen Schwächen des Projekts. Leistungsfähige Konzepte fehlen dem Manager, um konstruktiv mit dem Wandlungsprozess und den unterschiedlichen Vorstellungen der Beteiligten umzugehen. Dabei geht es nicht nur um die Akzeptanz der definierten Ziele und eingesetzten Mittel für den Change, sondern auch um das generelle Ablehnen einer organisatorischen Änderung.

Tief greifende Änderungen, großer Widerstand

Projekte im Rahmen des Change Managements haben weitreichende Änderungen für die Belegschaft. Die Eingriffe in Unternehmensstrategie und Unternehmenskultur lösen häufig Ängste und Unsicherheiten aus (z. B. langjährige Mitarbeiter, Menschen, die Gewohnheiten schätzen). Die Führungskraft muss mit geeigneten Methoden die Mitarbeiter frühzeitig in das Projekt und in die Planung der Änderungen einbeziehen. Eine Schulung oder Erlernung des Themas sollte auf jeden Fall deswegen stattfinden. Für die, die mit einem Buch starten möchten, bietet Haufe Verlag viele Bücher über Change Management. Ein erfolgreicher Informationsfluss (Change Communication) vermittelt den Mitarbeitern, dass die Änderungen vorteilhaft für den Betrieb und die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes sein werden. Die Akzeptanz der Veränderungsmaßnahmen durch die Belegschaft spielt eine entscheidende Rolle im Change Management. Richard K. Streich hat in seinem 7-Phasen-Modell (Schock, Ablehnung, Einsicht, Akzeptanz, Ausprobieren, Erkenntnis und Integration) die Reaktionen von Mitarbeitern auf ungewollte und unerwartete Veränderungen analysiert.

Risiko

  • von

Risiko

Der Begriff Risiko beschreibt in der Wirtschaftssoziologie ein Wagnis bzw. eine Gefahr beim kaufmännischen Handeln. Im Alltag versteht man unter einem Risiko die Chance die man nutzt beim Eingehen eines Wagnisses als auch die Gefahr in welche man sich begibt. Technisch-politisch ist das Risiko das Produkt aus Schadenumfang mal Schadneswahrwscheinlichkeit, welche meist in Letalität gemessen wird bezogen auf eine Zeiteinheit.

In der Entscheidungstheorie beschreibt das Risiko die Verlusterwartung. Innerhalb der Ökonomie ist das Risiko die Abweichung von der realisierten zu den erwarteten Daten in Wirtschaftsplänen, sie ergeben sich aus der Ungewissheit über zukünftige Daten und sind Grundlage des Profites.

Das Risiko kann eine Verlustgefahr oder auch die Gewinnchance von wirtschaftlichem Handeln beschreiben.

Make or Buy

Make or Buy

Make or Buy beschreibt ein Entscheidungsproblem in Bezug auf das Ausmaß von einer vertikalen Integration in einem Unternehmen.

Es stellt sich so die Frage zwischen einer Eigenproduktion und einem Fremdbezug bezüglich jeder Aktivität in der betrieblichen Wertschöpfungskette. So soll die Aktivität lieber selbst im Unternehmen erbracht oder kostengünstig als Marktleistung von einem anderen Unternehmen zugekauft?

Für die Berechnung der Kosten berücksichtigt man nicht nur fixe und variable aktivitätsbezogene Kosten, sondern auch mögliche anfallende Transaktionskosten die benötigt werden für die Koordinierung der Aktivität bezogen auf das eigene Unternehmen und den Markt.

Geldfunktionen

Geldfunktionen

Man unterscheidet 3 ökonomische Funktionen des Geldes „Triade des Geldes“.

  1. So dient es zur ökonomisch effizienten und rationalen Gestaltung von Tauschvorgängen als Taus- und Zahlungsfunktion.
  2. Auch werden ungleiche Güter rechenhaft gemacht durch unendlich viele relative Preise in einer modernen Volkswirtschaft transformiert auf eine geringe Anzahl von absoluten Preisen, also als Rechenmittelfunktion.
  3. Außerdem dient es als Vermögen in Form höchster Liquidität für die Aufbewahrung über die Zeit als Wertaufbewahrungsfunktion.

In einer arbeitsteiligen Wirtschaft sind die Rechenmittel- und Tauschfunktion von größter Bedeutung. Sie ermöglichten den Übergang von einer Naturalaustauschwirtschaft hin zu einer Geldwirtschaft.

Geld hat so vom Tauschmittel hin zu Wertaufbewahrung hin geholfen. Die Zentralbank steuert die Geldmenge und Ausgabe.

Währungsreform

  • von

Währungsreform

Eine Währungsreform beschreibt eine Neuordnung des Geldwesens geleitet durch den Staat. Häufig folgt dies aufgrund von Zerrütung einer Währung durch eine starke Inflation.

Außerdem kommt es zu einer Emission einer neuen Währungseinheit. Sobald die alte Währung mindestens eine ihrer Geldfunktionen nicht mehr erfüllt kann es zu einer Währungsreform kommen wie in Deutschland 1923 als die Mark des deutschen Kaiserreiches fast wertlos geworden war und 1924 durch die Rentenmark stabilisiert und durch die Reichsmark abgelöst wurde.

1948 kam es am Endes des Zweiten Weltkrieges zur Deutschen Mark als die alte Währung durch die Schuldenwirtschaft und Kriegswirtschaft der Nationalsozialisten zerstört wurde.

Economies of Scope

Economies of Scope

Unter Economies of Scope versteht man Ursachen für Unternehmenskonzentrationen wie Verbundvorteile (wirtschaftliche Vorteile) von diversifizierten Mehrproduktunternehmen aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Unternehmsleitung oder Finanzierung.

Sind Unternehmen auf verschiedenen Märkten tätig als Mehrprodukt-Unternehmen so kann es zu synergetischen Effekten der verschiedenen Funktionsbereiche kommen. Man kann Kosten sparen beispielsweise die Kosten (K) für Forschung und Entwicklung (F&E) wenn 2 unterschiedliche Produkte produziert werden a und b durch ein diversifiziertes Unternehmen anstelle von einem Ein-Produkt-Unternehmen.

K(a, b) << K1 (a) + K2 (b)

Man kann technologische, finanzielle und unternehmerische Ressourcen synergetisch nutzen bei reinen Konglomerate. Der Kreditrahmen wird größer, das Insolvenzrisiko sinkt, Kosten bei verwandten Produkten werden in der F&E gespart, ein Management kann für verschiedene Produkte genutzt werden etc.

Gegenteilig kann jedoch Diseconomies of Scope sein, die durch viel Bürokratie in großen Unternehmen die Kostenvorteile aufwiegen kann. Auch muss die Motivation vorhanden sein die Vorteile von Economies of Scope nutzen zu wollen und zu erkennen.

Geldmarkt

Geldmarkt

Der Begriff Geldmarkt beschreibt einen Markt für kurzfristige Geldausleihungen. An diesem fragen und bieten in erster Linie Banken nach.

Dabei richtet sich der Zins nach Nachfrage, Angebot und Leihfrist (wie Monatsgeld, Tagesgeld, Dreimonatsgeld etc.)

Ein sinkender Zins deutet darauf hin, dass mehr kurzfristige Mittel angeboten als nachgefragt werden. Ein steigender Zins zeigt eine Verknappung.

Der Geldmarkt ist ein Finanzmarktsegment für kurzfristige Ausleihungen mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr. Er ist Teil des Finanzmarktes auf dem vor allem Zentralbankgeld gehandelt wird mit verschiedener Fristigkeit zwischen den Banken um Liquiditätsspitzen auszugleichen.

Auch Geldmarktpapiere werden hier zwischen den Banken und der Bundesbank zu festgesetzten Konditionen gehandelt mit Rücknahmesatz, Abgabesatz usw.

Nach der Keynesschen Theorie bestimmt der Geldmarkt den Zinswert. Es handelt sich um einen Partialmarkt der Makroökonomik.

Spekulation

Spekulation

Eine Spekulation ist ein Geschäft welches abgeschlossen wird mit der Erwartung eines nicht sicher kalkulierbaren Gewinnes. Daher sind Spekulationen mit Risiken verbunden. Bei Währungen ist die Spekulation eine Strategie der Risikostreuung, man weicht dabei von dem Ziel der Risikominimierung (Heding) Ab umd die zu erwartenden utnernehmerischen Einzahlungen positiv zu beeinflussen. Bei der Spekulation erwartet man beim Kauf einer Finanzlage, dass man diese teurer wieder verkaufen kann, bzw. auch beim Verkauf diese wieder billiger kaufen zu können.

Validität

  • von

Validität

Der Begriff Validität leidet sich vom Lateinischen „validus“ für kräftig und wirksam ab. Neben der Objektivität und Reliabilität ist die Validität ein Gütekriterium bei Test-, Messverfahren und Modellen. So ist sie in der Empirie die inhaltliche Übereinstimmung von einer empirischen Messung mit einem logischen Messkonzept. Sie gibt an welchen Grad die Genauigkeit hat mit der man das Merkmal tatsächlich gemessen hat, das gemessen werden soll. Bei Hypothesen und Modellen beschreibt die Validität die Übereinstimmung von Prognosen, Schlussfolgerung und Daten. Der Repräsentationsschluss bei einem Testverfahren das für eine Gesamtheit repräsentativ ist ist eine Möglichkeit, eine andere der Korrelationsschluss bei dem man das Verhalten im Test mit dem Verhalten außerhalb der Testsituation korreliert. Abhängig von der Variable die als Kriterium genommen wird für das Verhalten außerhalb der Testsituation unterscheidet man prädiktive, inhaltliche oder Konstruktvalidität.

Die Validität beschreibt die Gültigkeit von operationalisierten Begriffen, Messoperationen wie Tests und Experimenten. Im Englischen spricht man auch von „validity“. Dabei hängt die Validität davon ab inwieweit man erhobene Daten oder in Tests sowie Experimenten ermittelte Messwerte tatsächlich das beschreiben, was man unter dem Sachverhalt, dem Begriff, der zu testenden Eigenschaft etc. versteht. Es erfolgt also eine Überprüfung der gewonnnen, gemessenen Daten hin auf die Aussage.

Man überprüft so im Allgemeinen ob die Gültigkeit einer Operationalisierung, das gemessene Kriterium auch tatsächlich das eigentliche Phänomen abbildet. Bei der Bewerberauswahl kann die Validität angegeben inwieweit die vorausgesagte und tatsächliche Eignung des Bewerbenden übereinstimmt.

Die Kriteriumsvalidität ermittelt den Zusammenhang zwischen festzustellender Größe und Testergebnis. Bei der inhaltlichen Validität achtet man auf relevante erhobene Kriterien. Face validity ist eine Sonderform, man spricht auch von einer Augencheinvalidität, ob man bei einer internen Validierung eines Testverfahrens die Testitems unmittelbar in ihrer Validität erkennen kann, ob sie also auch auf den Laien als plausibel und valide wirken.

Zertifizierung

  • von

Zertifizierung

Eine Zertifizierung beschreibt die Prüfung von bestimmten festgelegten Qualitätseigenschaften durch einen Dritten. So kann zum zum Beispiel die Echtheit einer elektronischen Unterschrift zertifizieren, im Finanzwesen können Zertifizierungen die Güte bestimmen durch Ratingagenturen etc.

Die Zertifizierung werden Anforderungen an einen Kunden unabhängig durch anerkannte Dritte stellvertretende geprüft. Ein Zertifikat sagt sowmit aus, dass in einem Referenzdokument und den Normen festgelegte Anforderungen erfüllt sind, wie bei einem betrieblichen Umweltmanagement beispielsweise wird auf die Konformität mit ISO 14001 hin überprüft. Liegt eine Konformität vor, so stell die Zertifizierungsorganisation dem Unternehmen ein Zertifikat aus, dass die Erfüllung der ISO 14001 bestätigt.

Stiftung Warentest

  • von

Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest, kurz StiWa, ist eine Institution in Berlin die seit 1964 in Deutschland Waren miteinander in vergleichenden Tests bewertet. Sie wurde von der Bundesregierung für die Markttransparenz geschaffen und gefördert. Die Tests erfolgen in unabhängigen externen Prüfinstituten. Die StiWa entwirft ein Prüfprogramm und besorgt die zu testenden Produkte. Häufig erfolgen auch Gemeinschaftstests wie mit der EuropeanTesting Group.

Pro Jahr werden ca. 80 bis 90 Warentests und 20 Dienstleistungen getestet. Das Testprogramm wird im Kuratorium beraten mit Vertretern von Industrie und Handel.

Die StiWa informiert Anbieter der gestesten Produkte und Dienstleistungen über die Testergebnisse. So können Fehler aufgedeckt werden, auch werden die Ergebnisse in Publikationen den Käufern zugänglich gemacht. Die Prüfergebnisse werden in Urteile über einzelne Produkteigenschaften (Teilnoten) bekannt gegeben. Man wertet so auch Umweltverträglichkeit und Preis. Veröffentlicht werden sie im „test“ Heft oder „test“ Sonderheft oder der Buchreihe „profi-Ratgeber“. Auch im Fernsehen und Radio werden die Ergebnisse zur Verbraucherinforamtion bereit gestellt oder in Verbraucherberatungsstellen. Die Testergebnisse wirken sich auf das Konsumentenverhalten aus, aber auch auf das Beschaffungsmarketing des Handels.

Kaufkraftparität

Kaufkraftparität

Die Kaufkraftparität beschreibt den Zustand wenn die Kaufkraft von 2 Währungen, gemessen an einem Index von verschiedenen Güterpreisen, gleich ist.

So beschreibt die absolute Kaufkraftparität P = wP* mit P bzw. P* für die heimische bzw. ausländische Währung, den Preis des im Inland oder Ausland erzeugten identischen Gutes und w den nominellen Wechselkurs in Preisnotierung.

Wird der fixierte Wechselkurs aufgehoben kann man Wechselkursbewegungen durch die Kaufkraftparität erklären.

Die relative Kaufkraftparität beschreibt den Zustand wenn die absolute Kaufkraftparität nicht zustande kommt, wenn die Güter in beiden Ländern nicht zum selben Preis ausgedrückt in gleicher Währung angeboten werden. Dieses wird bedingt durch Handelshindernisse, Transportkosten, nicht handelbare Güter, Marktsegmentierung etc. Es kommt dann nur zu einer relativen Parität, dabei ist die Veränderungsrate des nominellen Wechselkurses in Preisnotierung gleich der Inflationsdifferenz zwischen Ausland und Inland.

Äquivalenzprinzip

Äquivalenzprinzip

Das Äquivalenzprinzip beschreibt einen Grundsatz über die Gleichwertigkeit von Leistung und Gegenleistung.

So werden nach diesem Prinzip in der Sozialpolitik Sozialleistungen bemessen in ihrer Betragshöhe.

Die Versicherungswirtschaft nutzt das Prinzip der Prämienkalkulation nach der man die Versicherungsprämie so kalkuliert, dass der Erwartungswert der Versicherungsleistung entspricht.

Für die erwartete Versicherungsleistung bezieht man auch die erwarteten Risikokosten ein sowie Betriebskosten, Kapitalkosten und Rückversicherungskosten.

Man bezieht das Äquivalenzprinzip auf ein einzelnes Risiko als ein individuelles Äquivalenzprinzip oder auf ein Kollektiv als ein kollektives Äquivalenzprinzip.

Es wird auch vom versicherungstechnischen Äquivalenzprinzip gesprochen, wenn man in der engen Auslegung die Prämie dem Schadenerwartungswert gleich setzt.

Die Besteuerung wird durch das Prinzip gerechtfertigt neben dem Prinzip der Leistungsfähigkeit. Somit sollt die Steuerzahlung dem Vorteil entsprechen welchen der Bürger durch die Staatsleistungen angenommen hat. Daher sollen Leistung und Gegenleistung gleich groß sein.

Allerdings sind die individuellen Vorteile aus Staatsleistungen nur schwer mess- und vergleichbar in Form vom Marktpreisen, so dass das Äquivalenzprinzip nur bedingt anwendbar ist. Nach dem Äquivalenzprinzip können Gebühren für Dienste von öffentlicher Verwaltung bemessen werden. Man muss den Nutzen und die Kosten von öffentlichen Gütern mit Hilfe einer Kosten-Nutzen-Analyse abwägen.

Werbeplanung

  • von

Werbeplanung

Unter einer Werbeplanung versteht man einen schrittweisen und systematischen Prozess bei dem man eine Werbekampagne erarbeitet. Dazu beginnt man mit einer Analyse (Werbeanalyse) der Ausgangssituation. Hiebei sammelt und analysiert man Daten über das Werbeobjekt, seine Bewerbbarkeit, mögliche Abnehmer, Konkurrenten, Kommunikationsstruktur, gesellschaftliche Rahmenbedingungen, den jeweiligen Produkt-Markt im Allgemeinen sowie die Anbieter der Leistung im Hinblick auf Strategie, Marketingziel und Positionierung im Markt.

Nach Ermittlung dieser Daten können Werbestrategie und Werbeziel bestimmt werden.

In der Werbestrategie sind Aussagen für die anzusprechende Werbezielgruppe enthalten sowie die zu übermittelnde Werbebotschaft, das Werbebudget und die einzuschlagende Anspracherichtung.

In einem Briefing fasst man Ergebnisse aus Werbestrategie und Werbeanalyse zusammen. So hat man eine Informationsgrundlage für die Werbeabteilung der Firma oder eine Werbeagentur. Diese plant die Streuung über ausgewählte Werbeträger und die Art der Gestaltung der Werbebotschaft sowie die zu wählende Ansprache.

Weiterhin legt man das Werbetiming und die Werbedosierung fest, die Unternehmsleitung lehnt oder genehmigt die so größtenteils geplante Werbemaßnahme. Für sind Erreichung des Werbeziels und Höhe des Werbebudgets für die Genehmigung des Werbeplans wichtig Faktoren.

Auch können Werbewirkungskontrollen geplant und festgelegt werden mit denen man abschließend die Werbemaßnahme messbar machen kann bezüglich ihrer Werbewirkung.

 

Preisstrategie

  • von

Preisstrategie

Eine Preisstrategie beschreibt in einem Unternehmen die langfristigen Marketingziele wie die Maximierung des Gewinnbarwertes über einen Planungshorizont. Es handelt sich um ein Handlungskonzept im Bereich der Preispolitik. Die Preishöhe ändert sich für ein Produkt im Laufe der Zeit, so können Preisstragien auf Basis von analytischen Überlegungen das Agieren eines Unternehmens im Markt und zum Wettbewerb optimieren.

Innerhalb der Werbestrategie sind Aussagen zur angesprochenen Werbezielgruppe enthalten, eine zu übermittelnde Werbebotschaft, ein verfügbares Werbebudget, eine vorgegebene Anspracherichtung etc.

Mit Hilfe dieser Informationen wird eine Werbekampagne erstellt durch eine Werbeabteilung des Unternehmens oder einer Werbeagentur. Diese plant durch Ausgestaltung von Werbeträgern die Streuung und übermittelt die Werbebotschaft durch Ausgestaltung von verschiedenen Werbeträgern.

Auch legt man Werbetiming und Werbedosierung fest, die Unternehemnsleitung kann, wenn die Werbekampagne im größten Teil geplant ist diese genehmigen oder verwerfen. Die Werbekampagane hängt ab vom Werbebudget und der Wahrscheinlichkeit mit der man die gewünschten Werbeziele erreicht. Der Werbeerfolg kann nach der Kampagene gemessen werden, dazu legt man vorab fest wie die Messung erfolgen soll.

Konkurs

Konkurs

Bei einem Konkurs handelt es sich um ein gerichtliches Verfahren mit dem man das Vermögen von überschuldeten oder zahlungsunfähigen Schuldner zur Befriedigung der Gläubiger verwaltet.

Dabei werden die Forderungen aller Gläubiger gleichmäßig und anteilig befriedigt mit Hilfe der Vollstreckung des gesamten Vermögens des Schuldners.

Kommt es zur Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit so wird ein Antrag für die Eröffnung des Konkurs-Verfahrens gestellt durch das Konkurs-Gericht.

Durch einen Vergleich kann man einen Konkurs abwenden.

Nennwert

Nennwert

Unter dem Nennwert versteht man den Nominalwert eines Zahlungsmittels, also den gesetzlich festgelegten Wert, welches das Zahlungsmittel aufgrund seiner Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel erhält. So bildet der Nennwert auch die Recheneinheit.

Sollten mehrere offizielle Zahlungsmittel parallel existieren so wird ihr gegenseitiges Wertverhältnis in einem Nennwertsystem festgelegt.

In der europäischen Währungsunion ist der Nennwert 1 Euro = 100 Cent.

Für Aktien, Anleihen usw. ist der Nennwert auf dem Mantel fest aufgedruckt als Geldbetrag. Man erhält ihn durch die Division von gezeichnetem Grundkapital beziehungsweise Schuldsumme durch die Anzahl der darüber auszugebenden Aktien oder Obligationen.

§ 8 II des AktG (Aktiengesetz) sieht den Mindestnennwert von Aktien bei 1 Euro vor. Bei festverzinslichen Wertpapieren wird der Nennwert am Ende der Laufzeit an den Gläubiger zurück gezahlt, sofern kein anderer Rückzahlungskurs angegeben wurde.

Auch kann der Nennwert vom Marktwert und Vermögensteuerwert stark abweichen, insbesondere bei Aktien.

Management by Objectives

Management by Objectives

Es handelt sich bei Management by Objectives um ein mehrdimensionales Führungskonzept welches auf Peter Drucker (1954) zurückgeht. Man achtet hier besonders auf Zielvereinbarungen von Mitarbeitern. Kurz MbO ist so eine Form der transaktionalen Führung.

Die Mitarbeiter nehmen am Zielfindungsprozess teil und ermöglichen eine Verbesserung der Informationsbeschaffung.

Entscheidungsbefugnisse werden bei MbO an die Mitarbeiter so weit wie möglich delegiert und man achtet auf eine regelmäßige Rückkopplung für die Zielerreichung. Auch sind Belohnung üblich für den Grad der Zielerreichung.

Kreditwürdigkeit

Kreditwürdigkeit

Die Kreditwürdigkeit oder auch Bonität ist ein Beurteilungsmaßstab über die Fähigkeit von potenziellen privaten oder institutionellen Kreditnehmern, ob diese nach einem vereinbartem Vertrag in der Lage sind die Zinsen und Tilgung des Kredites leisten zu können.

Daher ist die Kreditfähigkeit stark abhängig von den persönlichen Verhältnissen und den gegenwärtigen sowie den zu erwartenden Vermögens- und Einkommensverhältnissen des Kreditnehmers.

Man überprüft bei der Kreditwürdigkeitsprüfung die finanzielle Lage des Kreditnehmers vor der eigentlichen Kreditvergabe.

Smart Home

Smart Home

Unter einem Smart Home versteht man ein in sich und nach außen vernetztes Zuhause mit Sensoren und Informationstechnik. Ähnliche Begriffe sind Intelligent Home und Smart Living.

Man strebt eine Erhöhung der Lebensqualität und Wohnqualität an sowie verbesserte Energieeffizienz, Einbruchsicherheit und Betriebssicherheit.

Anwendungen sind hier beispielsweise die automatische Steuerung von Türen, Fenstern, Markisen, Lüftung, Heizung, Lampen in der Gebäude- und Hausautomation und auch die manuelle Steuerbarkeit mit Smartphones.

Die Haushaltsgeräteautomation sieht intelligente Kaffeemaschinen und Kühlschränke vor die erkennen wann es zur Verknappung kommt und selbständig Bestellungen auslösen etc.

Eine Vernetzung ist jedoch nicht immer notwendig bei der Automatisierung so regeln Waschmaschinen auch ohne Vernetzung intelligent Wasserzufuhr und Waschdauer.

Problematisch im dem Zusammenhang beim Smart Home sind Möglichkeiten von Datenmissbrauch oder eine feindliche Übernahme die die Steuerung übernehmen könnten und zu Fehlbetrieben und Verschleiß führen könnten. Auch die Standardisierung ist ein Problem neben der Technikethik und der Informationsethik.den Plan ruft.