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Lean Production

Lean Production

Lean Production den Einsatz von Produktionsfaktoren wie Personal, Werkstoffe, Organisation, Planung und Betriebsmittel in einem Unternehmen. Dabei werden die Produktionsfaktoren zeiteffizient und sparsam eingesetzt.

Die Lean Production zielt daabei auf eine Optimierung der Produktivität der Produktionsfaktoren und eine Verbesserung der Qualität der Produkte. Außerdem werden die Produktionsmittel äußerst flexibel eingesetzt.

Wird der Einsatz von Produktionsfaktoren reduziert bei der Beibehaltung des Outputs, also der gleichen Ausbringungsmenge so kann man die Produktivität verbessern. Dieses kann durch den Abbau von nicht genutzten Kapazitäten, Personal, Lagerbeständen, Durchlaufzeiten eines Produktes durch eine Just-In-Time-Produktion, Business Process Reengineering, flexible Arbeitszeiten etc. erfolgen.

Können Produktvarianten oder Produktmengen in großer Vielfalt zeiteffizient und kostengünstig hergestellt werden, so kann die Flexibilität gesteigert werden. Hierfür können auch Jobrotation, flexible Arbeitszeiten etc. zum Einsatz kommen.

Durch Qualitätskontrollen, Nachbesserung bei Defekten, Vermeidung von Ausschuss in der Beschaffung und Produktion etc. kann die Qualität des Produktes verbessert werden.

Lean Production kann jedoch auch an Grenzen stoßen, so vernachlässigt man Aspekte des Produktabsatzes und konzentriert sich auf Senkung der Kosten bei dem Personal und den Kapazitäten passend zu einem bestimmten Auftragsniveau. So sind keine Reserven vorhanden wenn es zu einer Störung in der Distribution, Produktion, der Beschaffungspolitik etc. kommt.

Kurze Durchlaufzeiten erfordern einen engen Zeitplan, auch die geringen Lagerbestände erfordern ein optimiertes Just-In-Time-Lieferprinzip. Häufig werden auch nur kleine Mengen in nicht voll ausgelasteten Fahrzeugen der Spedition transportiert, welche wiederum die Umwelt mit zusätzlichen Emissionen belasten durch den Transport.

Provision

Provision

Der Begriff Provision beschreibt eine Vergütung die prozentual von einem Wert wie dem Umsatz berechnet wird für geleistet Dienste. So kann sie auch als zusätzliche Leistung dem Arbeitnehmer neben seinem Arbeitsentgelt gezahlt werden.

Im Handelsrecht darf jeder Kaufmann Provision verlangen nach üblichen Sätzen des Ortes, wenn er sein Handelsgewerbe ausübt und dabei für jemand anderen Dienste erledigt oder Geschäfte vermittelt, auch wenn diese vorher nicht vereinbart war.

Handelsvertreter erhalten die Vergütung in der Regel in Form einer Provision nach §§ 87 ff. HGB. Ist ein Vertragsverhältnis aufgrund seiner Tätigkeit zustande gekommen, wie das Werben eines Kunden so steht ihm die Provision zu. Wird das Geschäft erst beim Ende des Vertragsverhältnisses ausgeführt so steht ihm die Provision bei der Vermittlung zu. Die Provision steht dem Handelsvertreter nach der Ausführung des vermittelten Geschäftes zu. Wurde die Höhe der Provision nicht vereinbart so wendet man den üblichen Satz nach § 87b I HGB an. Wird die Provision abgerechnet, monatlich bzw. nach einer Vereinbarung maximal vierteljährlich so kann der Handelsvertreter auch einen Buchauszug nach § 87 c HGB fordern. Dem Handlungsgehilfen kann auch eine Provision am einzelnen Geschäft neben seinem festen Gehalt eingeräumt werden § 65 HGB.

Im Bankwesen beschreibt die Provision ein Entgelt welches die Bank vom Kunden verlangt für Leistungen technischer und organisatorischer Natur. So gibt es beispielsweise Umsatzprovision, Überziehungsprovision oder Kreditprovision. Spesen werden als besondere Leistungen nicht als Provision abgerechnet.

Im Arbeitsrecht beschreibt die Provision ein leistungsbezogenes Entgelt welches normalerweise nicht zu Prämienlohn oder Akkordlohn gehört. Sind sie tariflich nicht geregelt kann der Betriebsrat bei deren Festsetzung ein Mitbestimmungsrecht geltend machen nach § 87 I Nr. 11 BetrVG.

Bei der Kostenrechnung zählen die Provisionen zu Aufwendungen für Verkaufserfolge und so zu den Vertriebskosten. Man rechnet sich nach der jeweiligen Periodenabgrenzung ab und können direkt den einzelnen Erzeugnissen belastet werden. Auch können sie Entgelte für die Vermittlung von Rechtsgeschäften wie Baugeld, Nachweis von Bauplätzen etc. sein und werden bei deren Abschluss als ein Teil der Versicherungskosten, Finanzierungskosten und Beschaffungskosten mit verrechnet.

De-Facto-Standard

De-Facto-Standard

Der Begriff De-Facto-Standard ist ein Standard der nicht durch eine offizielle Standardisierungsorganisation definiert ist.

Vielmehr hat sich der De-Facto-Standard als sinnvoll durch jahrelange Nutzung erwiesen. Er gilt als verbreitet und wird weitestgehend eingehalten.

Häufig werden De-Facto-Standard später auch von internationalen Standardisierungsorganisationen aufgenommen und so zu einem offiziellen Standard erhoben.

Internet der Dinge

Internet der Dinge

Mit der Bezeichnung Internet der Dinge wird die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet bezeichnet. So können verschiedene Gegenstände des alltäglichen Gebrauches selbständig mit dem Internet kommunizieren.

Sie sind so in der Lage verschiedene Aufgaben selbständig zu erledigen. So können Bestellungen durchgeführt werden oder auch Überwachungsfunktionen sowie Alarme und Handlungen in Notfällen oder die allgemeine Versorgung mit Informationen etc.

Geschäftsfähigkeit

Geschäftsfähigkeit

Die Geschäftsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eine rechtsgültige Willenserklärung abzugeben oder entgegen zunehmen.

Man unterscheidet bei der Geschäftsfähigkeit unterscheidet man weiterhin wie folgt:

  • Die unbeschränkte Geschäftsfähigkeit die im Regelfall mit der Volljährigkeit erreicht wird.
  • Die Geschäftsunfähigkeit nach § 104 BGB für Kinder unter 7 Jahren und Personen mit dauernder krankhafter Störung der Geistestätigkeit. Rechtsgeschäfte mit ihnen sind nichtig § 105 BGB.
  • Beschränkt geschäftsfähig sind nach § 106 bis 113 BGB Personen zwischen 7 und 18 Jahren. Dabei kann ein beschränkt Geschäftsfähiger ohne die Zustimmung oder Genehmigung des gesetzlichen Vertreters nur Rechtsgeschäfte vornehmen nach §§ 110 bis 113 BGB, welche ihm einen rechtlichen Vorteil bringen, er mit seinem Taschengeld abwickeln kann, die im Rahmen eines Erwerbsgeschäftes eingehen, sofern er dazu ermächtigt ist und die vom gesetzlichen Vertreter generell erlaubten Arbeitsverhältnisse betreffen.
  • Ein Kaufmann kann auch eine geschäftsunfähige und in der Geschäftsfähigkeit beschränkte Person sein. Das Gewerbe wird dann über einen gesetzlichen Vertreter betrieben.
  • Generell sind die Vorschriften des bürgerlichen Rechtes für die Geschäftsfähigkeit in Steuersachen nach § 79 AO maßgebend.

FOB

FOB

Die Abkürzung steht für „Free on Board“ also „frei an Bord“ bei benannten Vreschiffungshafen (Named Port of Shimpment). Es handelt sich um ein Außenhandelsgeschäft nach den von der ICC entwickelten Incoterms.

FOB beschreibt so eine Lieferklausel im Schiffsverkehr.

So muss der Verkäufer exportfreie Ware liefern und die Ausfuhrformalitäten erledigen. Der Käufer muss den Transportvertrag auf seine Kosten abschließen.

Die Parteien verpflichten sich so, dass:

  • Der Verkäufer die Ausfuhrbewilligung oder eine andere behördliche Genehmigung zu besorgen hat in dem benannten Verschiffungshafen zu einem vereinbarten Zeitpunkt.
  • Der Verkäufer trägt die Gefahren des Verlustes sowie die Beschädigung der Ware bis zu dem Zeitpunkt an dem die Ware auf Deck des Schiffes geliefert wird.
  • Der Verkäufer trägt die Kosten der Zollformalitäten und erledigt sie.
  • Der Käufer trägt die eigenen Kosten für den Vertrag der Beförderung der Ware und weitere Kosten ab dem Zeitpunkt sobald die Ware einfährt bzw. jedes Land durchfährt.
  • So trägt der Käufer die Zölle und Steuern die währen der Fahrt anfallen.

Formulierungen wie „FOB Fabrik“, „FOB ab Werk“, „FOT (Free on Truck)“ etc. sollten gemieden werden, da sie nicht definiert sind und schnell zu Problemen bezüglich der Auslegung führen können.

 

Distributed Ledger Technologie

Distributed Ledger Technologie

Die Distributed Ledger Technologie (DLT) ist eine Form der elektronischen Datenverarbeitung- und speicherung.

Dabei steht das Distributed Ledger als eine dezentrale Datenbank bzw. verteiltes Kontenbuch, welches den Teilnehmern eines Netzwerkes die gemeinsame Nutzung in Form von Schreib- und Leseberechtigungen ermöglicht.

Die Teilnehmer können dabei selbst neue Datensätze hinzufügen. Durch einen darauf folgenden Aktualsierungsprozess werden alle Teilnehmer auf den neuen Stand der Datenbank gebracht. Eine besonders kennzeichnendes Merkmal der DLT ist die Blockchain.

Man unterschiedet in Abhängigkeit von den Zugangsmöglichkeiten der Teilnehmer bei den Distributed Ledgers unpermissoned und permissioned Ledgers. Bei den unpermissioned Ledgers ist der Zugang für jeden offen, ähnlich der Blockchain im Bitcoin-Netzwerk. Bei den permissioned Ledgers ist der Zugang zum Kontenbuch reguliert. Für den regulierten Zugang werden die Teilnehmer im Normalfall registriert und erfüllen bestimmte Voraussetzungen für den Zugang zum Kontenbuch.

Abhängig von der Art des Zuganges, offen oder beschränkt, wird auch der Konsensmechanismus gewählt. Für unpermissioned Ledgers setzt man vor allem auf Proof-Work-Mechanismen, bei denen für die Validierung von Einträgen kein Vertrauen unter den Teilnehmern notwendig ist.

Bei den permissioned Ledgers nutzt man hingegen häufig Proof-of-Shake oder PBFT-Konsensmechanismen für welche wenig Rechenkapazität benötigt wird. Durch die Zulassung der Teilnehmer zum Netzwerk wird ein  Vertrauensbasis geschaffen.

Selbstschuldnerische Bürgschaft

Selbstschuldnerische Bürgschaft

Es handelt sich um eine Bürgschaft bei der der Bürge auf die Einrede der Vorausklage verzichtet hat nach § 773 BGB.

Die selbstschuldnerische Bürgschaft ähnelt so einer Schuldmitübernahme, bei der es dieErklärung des Bürgen bedarf in Schriftform (§ 766 BGB).

Dabei ist die Handelsbürgschaft des Kaufmanns formfrei und stets eine selbstschuldnerische Bürgschaft (§§ 349 f. HGB).

Handelsabschlag

Handelsabschlag

Der Handelsabschlag gibt an wie viel Prozent die Handelsspanne, also die Differenz zwischen Verkaufspreis und Bezugspreis, vom Verkaufspreis ausmacht.

So hat man beispielsweise einen Bezugspreis von 100 Euro und einen Verkaufspreis von 150 Euro, dann beträgt der Handelsabschlag die Handelsspanne dividiert durch den Verkaufspreis.

Also (150 – 100) / 150 = 33 %.

Man bei einem bekannten Verkaufspreis und unter der Kenntnis des Handelsabschlags den Bezugspreis bzw. Einstandspreis errechnen. Man kann so die Preisobergrenze ermitteln.

Der Handelsabschlag ist ein Begriff der Handelskalkulation.

Die Handelsspanne enthält den Gewinn und die Handlungskosten, man kann sie als Betriebsspanne für eine Abrechnungsperiode als Differenz zwischen den Verkaufserlösen und der Summe der Einstandspreise für die Waren errechnen. Ausgedrückt in Prozent zur Summe der Verkaufserlöse ergibt sich so der Kalkulationsfaktor der für die Ermittlung der Preisobergrenzen nötig ist.

Das Gegenteil ist der Handelsaufschlag.

Handelsaufschlag

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Handelsaufschlag

Der Handelsaufschlag gibt an wie viel Prozent die Handelsspanne, also die Differenz zwischen Bezugspreis und Verkaufspreis, vom Bezugspreis ausmacht.

Beispielsweise ist bei einem Bezugspreis von 100 Euro und dem Verkaufspreis von 150 Euro der Handelsaufschlag gleich der Handelsspanne dividiert durch den Bezugspreis.

Also (150 – 100) / 100 = 50 %.

Ist der Bezugspreis, Einstandspreis bekannt kann man mit Hilfe des Handelsaufschlages den Verkaufspreis errechnen.

Man spricht auch vom Kalkulationszuschlag.

Das Gegenteil ist der Handelsabschlag.

ICLEI

ICLEI

ICLEI steht als Abkürzung für „International Council for Local Environmental Initiatives“. Es handelt sich hierbei um ein 1990 gegründeten weltweiten Zusammenschluß von über 300 Vertretern von Städten, Gemeinden und Landkreisen.

Das Ziel ist es weitere Imitativen zu gründen und zu unterstützen die zur Lösung von globalen Umweltproblemen beitragen.

Absorption

Absorption

Die Absorption beschreibt den Vorgang der Auflösung oder Aufnahme von gasförmigen Stoffen in andere Stoffe oder auch die Schwächung von Strahlung bei der Eindringung in Materie.

Kostenrechnung

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Kostenrechnung

In der Kostenrechnung werden verschiedene Teilrechnungen erfasst. So umfasst die Erfassung/Ermittlung sowie Verarbeitung/Auswertung alle für die Erstellung von Bankleistungen anfallenden Kosten/Leistungen der Bank.

Sie dient der Wirtschaftlichkeitsrechnung und hat eine Planungs-, Festellungs-, und Kontrollfunktion.

Der Erklärungsbedarf von bankbetrieblichen Leistungen verursacht einen großen Teil der meist fixen Personalkosten.

Tie Voll- und Teilkostenrechnung wird auf Basis von Einzelkosten durchgeführt.

Die Kostenrechnung in einem Unternehmen erfasst alle Kosten- und Leistungsströme um so einen reibungslosen Unternehmsablauf zu sichern. Die Kostenrechnung ist in das betriebliche Rechnungswesen neben der Finanzbuchhaltung eingeordnet.

Die Kostenrechnung bezeichnet auch die Aufstellung von Gerichtskosten die von der Geschäftstelle dem Zahlungspflichtigem zugestellt werden.

Kommunikationspolitik

Kommunikationspolitik

Kommunikationspolitik bezeichnet Aktivitäten die für die Ordnung von gesellschaftlicher Kommunikation nötig sind, insbesondere für die Organisation des Mediensystems. Sie ist Teil des Marketing-Mix. Die Kommunikationspolitik umfasst Maßnahmen eines Unternehmens die darauf abzielen Informationen über das Angebot und das Marketing nach außen an verschiedene Anspruchsgruppen zu kommunizieren.

Auch nach innen wird die Information an die eigenen Mitarbeiter verteilt. Als Kommunikationsmix bezeichnet man die Mischung des Einsatzes verschiedener Instrumente. So können Werbung, Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations PR), persönlicher Verkauf (Personal Selling, Sales Force), Verkaufsförderung (Sales Promotion), Events, Sponsoring, interne Kommunikation (Behavioral Branding), Product Placement (in Filmen), Below-the-Line Werbformen (Viral Marketing, Guerilla Marketing) etc. genutzt werden.

Das Hauptziel der Kommunikationspolitik ist die Positionierung des Angebotes und es für den Abnehmer attraktiv zu machen und sie von der Konkurrenz abzuheben.

Strategische Ziele sind hier die emotionale und informative Positionierung sowie die Positionierung durch Aktualität.

In der Politik

Die Kommunikationspolitik ist auch für den Staat von Bedeutung. Sie wird auch als Medienpolitik bezeichnet und richtet sich auf die Organisation des Mediensystems. Die staatliche Ordnung steht so im Wechselspiel mit der Kommunikationspolitik. Für die staatliche Ordnung sind die in Art. 5 GG festgelegten Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit von Bedeutung.

Die kommunikationspolitische Ordnung der Bundesrepublik Deutschland wird in Parteiprogrammen, Gesetzen, Verordnungen, Memoranden konkretisiert.

Die Entwicklung der Kommunikationspolitik wird so auch durch Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes beeinflusst.

Auf internationaler Ebene wird die kommunikationspolitische Ordnung durch die „World Administrative Radio Conference“ beeinflusst. Hier werden Frequenzen zugeteilt für Fernsehen, Radio und Satellitenfunk.

Darbietung

Darbietung

Mit Darbietung bezeichnet man die Aufführung eines Werkes im Sinne des Aufführungsrechtes. Aber auch Leistungen und Präsentationen von Künstlern werden als Darbietung bezeichnet.

Dabei wird der Schutz der Leistung des ausübenden Künstlers durch den Ort mit bestimmt. So gilt für deutsche ausübende Künstler und solche aus den Mitgliedsstaaten der EU und des EWR, dass ihre Darbietung unabhängig vom Darbietungsort geschützt ist nach § 124 I i.V mit § 120 II UrhG.

Für ausländische ausübend Künstler gilt nach § 125 II-IV UrhG sowie der Geltungsbereich nach dem Rom-Abkommen § 125 V UrhG welches den Ort der Darbietung die Festlegung von Bildträger, Tonträger oder Sendung definiert.

Daemon

Daemon

Daemon bezeichnet ein Programm welches im Hintergrund läuft und nicht vom Benutzer beeinflusst werden kann. Seine Aufgabe wird bei Bedarf oder zyklisch verrichtet.

Der Daemon wird häufig beim Start des Systems automatisch angestoßen.

In Betriebsystemen (BS) dient der Daemon der Steuerung von Netzwerken. In wissensbasierten Systemen wird es besonders bei Frames genutzt.

Abandon

Abandon

Mit Abandon beschreibt man die Abgabe eines Rechtes an einer Sache. Dabei wird man von Verpflichtungen, wie einer Zahlung, entbunden.

So kann man sich der Versicherer bei einer Transportversicherung durch die Zahlung einer Versicherungssumme von weiteren Verpflichtungen wie zum Beispiel Bergungskosten entbinden.

Bei einer Seeversicherung kann der Versicherungsnehmer das Recht zum Abandonnieren nutzen. Dabei gilt bei der Verschollenheit eines Schiffes durch Seeraub, Verfügungen von hoher Hand, dass die Rechte auf den versicherten Gegenstand auf den Versicherer übergehen, sofern dieser nicht ablehnt, wird dem Versicherten die Versicherungssumme ausgezahlt.

Anticipatory Credit

Anticipatory Credit

Der Anticipatory Credit ist ein Akkreditiv im Sinne eines Packing Credit. Dabei wird eine Bank durch die akkreditiveröffnende Bank mit Hilfe einer Klausel ermächtig den Akkreditivbegünstigten einen Vorschuss aus dem Akkreditiv zu zahlen. Die Zeitbank ermöglicht so den Akkreditiv bei dem die akkreditiveröffnende Bank die Haftung übernimmt.

Der Begünstigte verpflichtet sich die geforderten Dokumente später, noch vor Verfall des Akkreditives, einzureichen.

Auch ist die Bevorschussung an Bedingungen geknüpft wie entsprechende Sicherheiten, Eigenschaften der zu liefernden Ware etc.

Packing Credits können von einer anderen Bank bestätigt oder unbestätigt sein.

Red-Clause-Akkreditive werden mitunter auch in der Literatur als Packing Credits bezeichnet, da man früher rote Tinte für die Zeichnung der Akkreditive nutze bei der Ermächtigung an die Zweitbank für die Leistung eines Vorschusses.

Ebenso spricht man von Green-Clause-Akkreditiven bei denen entsprechend grüne Tinte für die Zeichnung genutzt wurde. Durch die unterschiedlichen Farben werden nicht allgemein bestimmte Sicherheiten gekennzeichnet.

Affekt

Affekt

Der Affekt beschreibt eine spontane und intensive Gefühlsäußerung. Anders als bei Emotionen ist der Affekt eine Handlung der Ablehnung oder Akzeptanz die sehr kurzfristig und kognitiv kaum kontrolliert wird.

Ein Affekt ist somit intuitiv jedoch handlungsorientiert.

So können Handlungen im Affekt geschehen wie zum Beispiel Impulskäufe.

Versicherter

Versicherter

Die Bezeichnung Versicherter bezieht sich auf eine Person deren Risiko durch einen Versicherungsvertrag beschrieben wird.

In Fällen in denen der Versicherte nicht mit dem Versicherungsnehmer übereinstimmt muss dieses im Versicherungsvertrag mit der Unterschrift von beiden festgehalten werden.