Zum Inhalt springen

Nullkupon-Anleihe

Nullkupon-Anleihe

Was genau ist eine Nullkupon-Anleihe? Man beschreibt mit einer Nullkupon-Anleihe von einer Anleihe die keinen Zinskupon hat. Man erhält hier keine regelmäßigen Zinszahlungen. Der Zinsertrag wird hier gebildet aus der Differenz des Emissionskurses und dem Rückzahlungskurs.

Bei dieser festverzinslichen Anleihe werden während der Laufzeit keine Zinsen gezahlt.

Man verwendet auf dem Fianzmarkt 2 Varianten:

  1. Die Aufzinsungsanleihen, auf Englisch Capital Growth Bonds bei der die Rückzahlung inklusive Zins und Zinsenszinsen erfolgt
  2.  Die Abzinsungsanleihen bei denen der Ausgabekurs unter dem Nennwert liegt. So zahlt der Käufer einen um  den Abschlag (Diskont) verminderten Preis und erhält am Ende der Laufzeit den ganzen Nennwert.

Backbone

Backbone

Ein Backbone, das Englische Wort für Rückgrat, beschreibt in der Datenkommunikation die Datenhauptleitung.

Der Begriff Backbone wird auch für Computernetzwerke genutzt die Datenleitungen mit einer hohen Bandbreite bereitstellen und an welches weitere kleine Netze angeschlossen werden.

Im Internet wird der Hauptteil des Datenverkehrs über Backbone-Netz bzw. das Backbone durchgeführt.

 

Ombudsmann

Ombudsmann

Unter einem Ombudsmann versteht man in der Versicherungswirtschaft unabhängige private Streitschlichter der von einzelnen Versicherungsgesellschaften für die auf Zeit bestellt werden. Bis zu einem bestimmten Streitwert können diese Entscheidungen treffen.

Es ist ein aus der schwedischen Verfas­sungsentwicklung hervorgegangenes Amt, dessen Inhaber als Vertrauensperson die Position einzelner Mitglieder einer Institution oder Gesellschaft gegenüber Behörden stär­ken und so die parlamentarische Kontrolle der öffentlichen Verwaltung gewährleisten soll. Jedoch direkte Eingriffsmöglichkeiten zu haben.

Die Wirksamkeit ist sehr umstritten, da direkte Eingriffsmöglichkeiten fehlen. Innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ist zum Beispiel die Institution des Wehrbeauftragten der Bundesregierung ein derartiges Amt.

Abandonrecht

  • von

Abandonrecht

Das Abandonrecht beschreibt das Recht eines Gesellschafters einer GmbH, seinen Anteil zur Verfügung zu stellen damit einer Nachschußzahlung entgangen werden kann.

Die GmbH hat 2 Möglichkeiten der Eigenkapitalerhöhung, entweder wird ein neuer Gesellschafter aufgenommen oder es wird eine Nachschußzahlung vereinbart.

Wurde eine unbeschränkte Nachschußpflicht vereinbart so kann ein Gesellschafter anstelle der Leistung einer Nachschußzahlung von seinem Abandonrecht Gebrauch machen. Er stellt dann seinen Anteil der Gesellschaft zur Verfügung. Dieser wird dann versteigert und der Betrag der über der Zubuße liegt wird dem ausscheidenem Gesellschafter zu gestanden.

Wird eine GmbH in ein AG umgewandelt so kann man durch die zur Verfügungstellung seines Anteils ausscheiden aus dem der Verwertererlös resultiert.

Das Abandomrecht kann auch von einer Zubußepflicht befreien, bei einer bergrechtlichen Gesellschaft oder wenn der Schiffseigener ein verschollenes Schiff aufgibt und so die gesamte Versicherung erhalten kann.

ABC-Analyse

  • von

ABC-Analyse

Die ABC-Analyse dient der wertmäßigen Klassifikation bei Entscheidungsobjekten. So sind A-Güter Materialarten auf die sich der größte Teil des Materialverbrauchs aufteilt, B-Güter sind mittelwertige Materialpositionen und C-Güter sind diejenigen mit einem geringen Anteil am gesamten Materialverbrauch.

In der Materialwirtschaft gilt für industrielle Unternehmen in der Regel, dass die A-Güter ca. 15 % der Güter einen 80 % Anteil am Gesamtwert haben, die B-Güter mit 35 % der Güter haben etwa 15 % Anteil am Gesamtwert und die C-Güter, hier haben 50 % der Güter etwa 5 % Anteil am Gesamtwert. So stehen Mengen und Werte der ABC-Analyse für die Produkte, Warenbestände, Aufträge etc. klassifiziert zur Werthäufigkeit.

In einer Periode wird bei der ABC-Analyse der Verbrauchswert in Beziehung gesetzt zum gesamten Materialverbrauch.

Man sortiert die Materialpositionen (Verbrauchsmenge * Einstandspreis) absteigend und kumuliert ihre %-Anteile.

So können Analysen zum Wert, Beschaffungsmarktforschung, Bedarfsplanung, Bestandskontrolle , Verweildauer, Ermittlung optimaler Bestellmengen etc.  auf Basis der ABC-Analyse durchgeführt werden.

Man nutzt die ABC-Analyse in der Materialwirtschaft oder auch im Marketing, um das Marketingbudget für Objekte wie Kunden, Märkte, Produkte aufzuteilen. So kann man zur Erschliessung von Marktpotentialen die Werbung auf Produkte konzentrieren welche den größten Deckungsbeitrag pro Einheit des hinzu gewonnen Umsatzes, Brutto-Umsatzredite, erbringen.

Gesellschaftsformen

  • von

Gesellschaftsformen

Man wählt Gesellschaftsformen für die Gründung eines Unternehmens aus.

Dabei unterscheidet man zwischen 2 Hauptformen.

Den Personengesellschaften und den Kapitalgesellschaften welche weiter unterteilt werden.

Sonderformen von Unternehmen und Gesellschaften kann eine Stiftung sein.

Personengesellschaften werden unterteilt in:

  • Offene Handelsgesellschaft (OHG)
  • Kommanditgesellschaft (KG)
  • Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GesBr)
  • Offene Erwerbsgesellschaft (OEG)
  • Kommanditerwerbsgesellschaft (KEG)
  • Stille Gesellschaft (StGes)

Die Kapitalgesellschaften unterteilt man in:

  • Aktiengesellschaft (AG)
  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  • Mini GmbH bzw. UG (haftungsbeschränkt)

Rentabilität

Rentabilität

Rentabilität beschreibt das Verhältnis einer Erfolgsgröße zum eingesetzten Kapital innherhalb einer Rechnungsperiode.

Dabei können beide Größen können zahlungs- und bilanzorientiert gemessen werden.

Man unterscheidet

  1. Zahlungsorientierte Betrachtung
  2. Bilanzorientierte Betrachtung

Zahlungsorientierte Betrachtung

Bei der zahlungsorientierte Betrachtung ist die Gesamtkapitalrentabilität der Einzahlungsüberschuss des Unternehmens in Relation zum gesamten eingesetzten Kapital.

Die Eigenkapitalrentabilität ist der Einzahlungsüberschuss des Unternehmens abzüglich der an Fremdkapitalgeber abzuführenden Zinszahlungen im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital.

Bilanzorientiere Betrachtung

Bei der bilanzorientierte Betrachtung spricht man von der Gesamtkapitalrentabilität als dem Periodenerfolg (inklusive der Fremdkapitalzinsen) in Beziehung zum gesamten zur Verfügung stehenden Kapital der Unternehmung (inklusive Eigen- und Fremdkapital). Für die genau Analyse kann die Gesamtkapitalrentabilität als Produkt aus Umsatzrentabilität und Kapitalumschlag dargestellt werden.

So kann man die  Gesamtkapitalrentabilität vor Steuern berechnen aus: (Erfolg vor Zinsen und Steuern)/Gesamtkapital

und die Gesamtkapitalrentabilität nach Steuern aus: (Erfolg vor Zinsen und nach Steuern)/Gesamtkapital

Durch die Ausnutzung bilanzieller Bewertungsspielräume bei der Gewinnermittlung sowie durch Nichtabgrenzung periodenfremder Aufwendungen und Erträge ist der Gesamtkapitalrentabilität möglich.

So unterscheidet man die Eigenkapitalrentabilität als relative Größe welche angibt, mit welcher Rate das während einer Periode eingesetzte Eigenkapital verzinst wird.

Man berechnet die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern durch: (Erfolg nach Zinsen und vor Steuern)/Eigenkapital und die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern durch: (Erfolg nach Zinsen und nach Steuern)/Eigenkapital.

Handelt es sich um Kapitalgesellschaften so besteht das Eigenkapital aus Grund- bzw. Stammkapital, Gewinn- und Kapitalrücklagen, Gewinnvortrag und ähnlichem.

Für Rentabilität des Betriebs gilt die Betriebsrentabilität ist Betriebsgewinn/betriebsnotwendiges Kapital.

Das betriebsnotwendige Kapital ist das Kapital des Unternehmens welches benötigt wird um den Betriebszweck zu erfüllen. Der Betriebsgewinn wird hier nach Zinsen und Steuern ermittelt nach dem man außerordentliche und neutrale Aufwendung abgezogen hat.

Bei Umsatzrentabilität wird die Brutto-Umsatzrentabilität berechnet aus: (Erfolg vor Zinsen und Steuern)/Nettoumsätze und die Netto-Umsatzrentabilität durch: (Erfolg nach Zinsen und Steuern)/Nettoumsätze.

Die Eigenkapital-, Umsatz-, Gesamtkaptitalrentabilität kann als Größe für den Erfolg in einer bilanziellen Periode herangezogen werden, genauso wie der ordentliche Betriebserfolg, welcher um den außerordentlichen Betriebserfolg und Finanzerfolg bereinigt wurde.

Kreditzins

Der Kreditzins beschreibt den Preis für einen Kredit bzw. Darlehen den der Kreditnehmer dem Kreditgeber zahlt.

Man verwendet in diesem Zusammenhang den Begriff „Kreditzins“ und nicht „Preis“.

Er drückt das Verhältnis, also die Relation von Zins zum Kredit und umgekehrt aus. Der Kreditzins ist hier das Entgelt welches der Kreditnehmer dem Kreditgeber für die Gewährung des Kredites zahlt.

Umgangsprachlich adäquat ist auch der Ausdruck „Sollzins“.

Long Position

  • von

Long Position oder auch „long“ beschreibt den Status eines Käufers eines Finanzinstrumentes beim Börsenhandel, Terminkontrakten und Optionsgeschäften.

Das Gegenteil zu Long Position ist die „Short Position“.

Long Position wird im Zusammenhang mit dem Handel von Futures und Optionen verwendet.

Securitization

  • von

Securitization

Securitization steht im Deutschen für „Verbriefung“.  Man beschreibt mit der Securitization die Umwandlung von Vermögenswerten in Wertpapiere die gehandelt werden können.

Insbesondere Forderungen in Form von Krediten oder Forderungen aus Lieferungen, Leasing, Baufinanzierung, Unternehmensdarlehen kommen hier für Securitization in Frage.

Aber auch Konsumentenkredite wie Autokredite sind hier möglich.

Der Begriff von „faulen Krediten“ bzw. „notleidenden Krediten“ als Fachbegriff ist im Zuge der Wirtschafts- und Bankenkrise von 2007 durch Securitization entstanden.

Diese Art von Krediten auf dem Kreditmarkt können also zu erheblichen weltweiten Wirtschaftskrisen führen.

Kalkulation

  • von

Die Kalkulation bildet zusammen mit der Betriebsbuchhaltung die Kostenrechnung eines Unternehmens. Ihre Aufgabe ist es die Auswertung und Aufbereitung der entstandenen Kosten im betrieblichen Leistungsprozess. Es werden dabei die entstanden Kosten auf den einzelne Kostenträger (Aufträge, Leistungseinheiten) ausgewertet und aufbereitet.

Durch die ermittelten Selbstkosten kann festgestellt werden, ob es beispielsweise günstiger ist eine einzelne Vorleistung selbst im Unternehmen zu erstellen oder über den Markt zu beziehen („make or buy Entscheidung“) Auch Fragen, ob es möglich ist bei dem derzeitigen Preis eine ausreichende Gewinnmarge bzw. Gewinn einzufahren bzw. zu welchen Preisen man einzelne Leistungen anbieten kann und sollte.

Die Kalkulation ist also im Rahmen der Kostenrechnung die leistungseinheitbezogene Kostenträgerstückrechnung. Ihre Zwecke sind wie folgt definiert:

  • Kostenermittlung
  • Preisermittlung im Bezug auf die Preisforderungspolitik auf dem Absatzmarkt, im Bezug auf die Preisgebotspolitik auf dem Beschaffungsmarkt und im Bezug auf die Festlegung von Verrechnungspreisen innerhalb eines Unternehmens
  • Preiskontrolle für die Überprüfung der Kosten- und Erlössituation der einzelnen Leistungseinheiten,
  • Erfolgsermittlung durch die Gegenüberstellung von Kosten und Erlösen
  • Kostenkontrolle durch die Durchführung von Vergleichsrechnungen wie Soll-Ist-Vergleichen
  • Bewertung der innerbetrieblicher Leistungen der einzelneb Kostenstellen welche Leistungen für andere Kostenstellen eines Unternehmens erbringen

Job-Rotation

Unter Job-Rotation versteht man im Deutschen den systematischen Arbeitsplatzwechsel. So werden bei der Job-Rotation Arbeitsaufgaben zwischen mehreren Arbeitnehmern systematisch getauscht.

Dieses dient der Förderung von Führungsnachwuchs. Die Mitarbeiter sollen auf diese Weise ihre Fachkenntnisse vertiefen und erweitern können.. Die Job-Rotation kann auf allen Ebenen eines Unternehmens erfolgen. Die Zeitspannen oder Zeitintervalle für den Arbeitsplatztausch können fest vorgegeben sein oder frei gewählt sein. So kann täglich oder im Intervall von einigen Wochen gewechselt werden. Durch den ständigen Wechseln wird Monotonie und einseitige Belastungen vermieden werden. Außerdem stehen so mehrer geübte Arbeitnehmer für einen Arbeitsplatz zur Verfügung.

Probleme können bei der Job-Rotation dadurch enstehen, dass die Mitarbeiter aus sozialen Umfelden herausgerissen werden und dass ein Umlernprozess stattfindet, der zur Überbelastung des Arbeitnehmers führen kann. Durch einen geeignet gewählten Wechselintervall können dies Probleme verringert werden.

Job rotation ist die englische Bezeichnung für Arbeitsplatzwechsel, den systematischen Tausch von Arbeitsaufgaben zwischen mehreren Arbeitnehmern. Job rotation ist die Bezeichnung für einen Stellenwechsel innerhalb einer Unternehmung. In der Regel erfolgt der planmäßige Stellenwechsel von Mitarbeitern zur Förderung des Führungsnachwuchses. Auf diese Weise sollen die Mitarbeiter ihre Fachkenntnisse erweitern und vertiefen. Grundsätzlich kann der Stellenwechsel aber auf allen Ebenen in einer Unternehmung vorgenommen werden.

Job Rotation (Arbeitsplatzwechsel) beinhaltet den Tausch von Arbeitsaufgaben zwischen mehreren Arbeitnehmern. Die Zeit und Reihenfolge des Wechsels kann frei gewählt oder vorgegeben sein; die Wechselintervalle variieren zwischen täglich und einigen Wochen.
Ziel des Job Rotation (Arbeitsplatzwechsel) ist einerseits die Verringerung einseitiger Belastungen und Monotonie für den Arbeitnehmer, andererseits die Verfügbarkeit über mehrere geübte Arbeitnehmer für einen Arbeitsplatz. Probleme mit Job Rotation (Arbeitsplatzwechsel) ergeben sich (bei ungenügender Vorbereitung), weil Umlernprozesse stattfinden müssen, was ggf. als Überlastung erlebt wird, und der Mitarbeiter aus der Arbeitsgruppe als sozialem System herausgelöst wird. Durch die Wahl eines situativ günstigen Wechselintervalls können die Anlaufschwierigkeiten vermindert werden.

 

Beispielsweise kann ein Arbeitnehmer im Wechsel in der Fahrzeugmontage, in der Einrichtung von Innenausstattung, Elektrikausbau und Endkontrolle arbeiten. Danach beginnt der Wechselzyklus von vorn.



Immobilien

  • von

Immobilien bezeichnen Grundstücke und deren Grundstücksbestandteile, es handelt sich hierbei um unbewegliche Vermögensgegenstände. Die Grundstücke und die evtl. mit ihnen fest verbundenen Bauten bilden das Gegenteil von Mobilien, also beweglichen Gegenständen jeglicher Art.

Diese unbewegliche Wirtschaftsgüter wie Grundstücke und Gebäude werden von Banken als Kreditsicherheit für die Bestellung von Grundpfandrechten (Hypotheken, Grundschulden) genutzt. Sie gelten auch als langfristige und solide Geldanlage und besonders wertbeständig.

Der deutsche Immobilienaktien-Index (DIMAX) repräsentiert börsennotierte Unternehmen, die hauptsächlich auf dem Immobilienmarkt tätig sind. Die Vorteile dieser Aktien liegen darin, dass sie die Wertbeständigkeit von Immobilien mit den Vorteilen von Aktieninvestments verbinden können.

So gelten Immobilienfonds neben Immobilienaktien als beliebte Anlegemöglichkeiten für Anleger mit steigender Tendenz.

Auch Dachfonds sind in Deutschland aufgrund ihrer großer Risikostreuung bei Anlegern sehr beliebt.

EDV

  • von

EDV (automatisierte Datenverarbeitung genannt) umschreibt das Erfassen und Bereitstellen von Daten auf elektronischen Datenverarbeitunsanlagen (EDVA). Mit Hilfe der elektronischen Datenverarbeitsungsanlage können Daten innerhalb kürzester Zeit erfasst, sortiert, ausgewertet und in logischen Abhängigkeiten miteinander verknüpft werden.

Die verarbeiteten Daten können anschließend gespeichert und ausgegeben werden. Die so verarbeiteten Daten können auch zur Steuerung von betrieblichen Prozessen genutzt werden, wie in der Stahl- und Kraftfahrzeugindustrie, Chemieindustrie, im Strassenverkehr etc.

Grundlegend gemeinsam haben Datenverarbeitungsanlagen die folgenden Komponenten:

  • eine Zentraleinheit/Rechenwerk
  • Datenspeicher
  • Datenausgabegeräte

Datenspeicher und Ausgabegeräte können räumlich getrennt von der Zentraleinheit aufgebaut sein und stehen dann per Fernübertragung zur Verfügung.

Dachfonds

  • von

Bei Dachfonds handelt es sich sozusagen um „Fonds innerhalb von anderen Fonds„. Es werden hier also verschiedene einzelne Fonds unter einem „Dach“ zu einem größeren Fonds zusammengefasst. Das dadurch angestrebte Ziel ist es eine bessere Risikostreuung zu erreichen indem diese größer wird. Man kann hier als Anleger auch zwischen verschiedenen Risikovarianten der Fonds wählen.

Diese Art von Investementfonds gibt es in Deutschland erst seit 1999, aber sie erfreuen sich großer Beliebtheit bei der Geldanlage. Der Vorteil hierbei ist, dass das Geld des Anlegers nicht in einzelne Werte, sondern in andere Fonds investiert wird, zum Beispiel im Renten-, Aktien-, Immobilien-, oder Geldmarkt.

Durch diese breite Streuung sind Dachfonds gegenüber Schwankungen am Aktienmarkt resistenter, es können gute Renditen erreicht werden, jedoch sind die Dachfonds für Anleger mit hohen Kosten verbunden.

 

Call

  • von

Call beschreibt eine Kaufoption, also das Recht auf die Lieferung eines Optionsgegenstandes des Verkäufers zu einem vereinbarten Basispreis innerhalb einer Laufzeit. Das Gegenteil zu einem Call ist ein put.

Mit dem Call hat der Käufer das Recht und die Option  einen Basiswert vom Stillhalter zu erwerben. Beim Call erwartet der Käufer steigende Kurse des Basiswertes und kann einen Gewinn realisieren, wenn der Kurs des Basiswertes den des Basispreise zuzuglich der Optionsprämie übersteigt. Man spricht hier auch vom „Break-Even-Point“.

Die Option wird nicht ausgeübt sofern der aktuelle Kurs des Basiswertes unterhalb des Basispreises liegt. Somit ist für den Käufer das Verlustrisikio auf die gezahlte Optionsprämie begrenzt, dahingegen trägt der Stillhalters unbegrenzt, er kann maximal einen Gewinn in Höher der Prämie erhalten.

 

Nachfrage

  • von

Unter der Nachfrage versteht man die Gesamtheit der in einem bestimmten Markt zu einem gegebenen Zeitpunkt oder über eine Zeitspanne nachgefragten Produkte. Die Nachfrage umschreibt den Bedarf und Bedürfnis einer Verbrauchergruppe nach Produkten oder Markenartikeln mit dem Wunsch die Produkte zu kaufen.

Weiterhin bezeichnet die Nachfrage den innerhalb einer Periode erzielbaren Umsatz mit einem Produkt. Die Nachfrage setzt zusammen aus den Komponenten Bedürfnisse und Kaufkraft. Marktwirsam wird die Nachfrage nach Bedürfnisse nur wenn eine entsprechende Kaufkraft für die Befriedigung der Nachfrage den potentiellen Käufern zur Verfügung steht.

Man bezeichnet Nachfrage und Preis als konstitutive Merkmale eines Marktes, sie stehen in einem direkten Zusammenhang. In der Regel ist davon auszugehen, dass mit einem steigenden Preis die Nachfrage nach einem Produkt oder eine Leistung sinkt. Die Nachfrage ist abhängig vom verfügbaren Einkommen der Nachfragenden.

Die Nachfrage ist eine monetär ausgedrücktes Bedürfnis. Die Nachfrage am Markt wird durch jedes Wirtschaftssubjekt bestimmt, da es die Nachfrage durch seine persönliche Nachfrage nach einer Dienstleistung oder einem Gut die gesamte Nachfrage am Markt mitbestimmt.

Die Nachfrage nach einem bestimmten Gut ist abhängig von verschiedenen Faktoren:

  • dem Preis des Gutes
  • dem Preis aller anderen Güter
  • dem Einkommen des Wirtschaftssubjekts
  • individuellen Bedürfnisse und Zukunftserwartungen
  • Vermögen und Kreditmöglichkeiten

Nachfrage lässt sich abhängig von der Menge und dem Preis eines Gutes in einer Nachfragekurve grafisch darstellen. In der Regel fällt die Nachfragemenge mit steigendem Preis des Gutes. Der Zusammenhang zwischen Preis und der Nachfragemenge wird als Preiselastizität der Nachfrage bezeichnet. Sie gibt an um wie viel Prozent die Nachfrage eines Gutes sich verändert wenn der Preis eines Gute um 1% steigt oder fällt. Bei einem Wert von 1 der Preiselastizität sinkt die nachgefragte Menge stärker als der Preis steigt. Als Kreuzpreiselastizität bezeichnet man den Zusammenhang zwischen nachgefragter Menge des einen Gutes zum Preis eines anderen Gutes. Mit steigenden Einkommensveränderungen steigt im Regelfall auch die Nachfrage nach bestimmten Produkten an, man quantifiziert dieses Verhältnis mit der Einkommenselastizität der Nachfrage. Vermögen sowie Kredite beeinflussen so die Nachfrage. Mit steigenden Einkommen steigt die Nachfrage nach Luxusgütern und Produkten. Diese Nachfrageelastitzität bezüglich des Einkommens interessiert besonders bei Branchenanalysen.

In der Gesundheitswirtschaft ist die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen abhängig vom demographischen Wandel und steigt so stetig an, der eigentlichen Preis kommt hier kaum zu Tragen, da er den Nachfragenden durch das Krankenkassensystem kaum vermittelt wird und so nicht die Nachfrage beeinflussen kann.

Beim Bedarf und bei der Nachfrage spricht man von ökonomischen Größen. Dahingegen ist das Bedürfnis als solches in erster Linie ein psychische Größe. Der Bedarf ist quantitativ Größe als die Nachfrage, da beispielsweise durch fehlende Entschlusskraft oder Kaufkraft der Bedarf nur zum Teil als Nachfrage sich auf dem Markt bemerkbar macht.

Wirtschaftslexikon

  • von

Die Bezeichnung Wirtschaftslexikon ist eine spezielle Art eines Lexikons, das sich mit dem Thema Wirtschaft beschäftigt.

Neben Wirtschaftslexika in gebundener Form gibt es auch Informationen rund um wirtschaftliche Themen im Internet wie auf Wirtschaftslexikon.de.

Umfinanzierung/Umschuldung

Umfinanzierung/Umschuldung
Umfinanzierung wird im Bankwesen bei der Finanzierung von Unternehmen oder im privaten Umfeld als Begriff verwendet.

In der Finanzwirtschaft bzw. Betriebswirtschaftlehre wird hingegen von einer Umschuldung, Sanierung oder Konsolidierung gesprochen, wenn ein Kredit durch einen anderen mit günstigerem Zinssatz ersetzt wird.

Sichteinlagen

Sichteinlagen
Sichteinlagen werden gering oder gar nicht verzinst.

Auch die Bezeichnungen Geschäftsgeldkonto oder Sichtguthaben sind üblich und ermöglichen Firmen die Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr.