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Handelsbilanz

Handelsbilanz

Die Handelsbilanz ist durch § 242 HGB vorgeschriebene als Bilanz welche ein Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes als Eröffnungsbilanz und für den jeweiligen Abschluss des Geschäftsjahres als Jahresbilanz zu erstellen hat.

In der Außenwirtschaft versteht man sie als Zahlungsbilanz und Teil der Leistungsbilanz in welcher als Zahlungseingang die Warenausfuhr und als Zahlungsausgang die Wareneinfuhr festgehalten werden.

Die Leistungsbilanz hingegen erfasst als Dienstleistungsbilanz die laufenden Übertragungen und die Einkommensbilanz.

Hygienefaktoren

Hygienefaktoren

Hygienefaktoren sind ein Bestandteil der Zweifaktorentheorie der Arbeitszufriedenheit.

Die Hygienefaktoren dienen der Verhinderung der Entstehung einer Unzufriedenheit. Es kommt durch sie zu einer positiven Ausprägung die jedoch keine Zufriedenheit herbei führen kann.

So sind typische Beispiele von Hgienefaktoren:

  • Der Status
  • Der Führungsstil
  • Die Arbeitssicherheit und Gehalt
  • Die Beziehungen von Gleichgestellten, Vorgesetzten und Unterstellten
  • Die Arbeitsbedingungen im Allgemeinen
  • Die Unternehmensverwaltung und die Unternehmenspolitik

Homo oeconomicus

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Homo oeconomicus

Der Homo oeconomicus ist in der Wirtschaftstheorie ein Modell eines ausschließlich wirtschaftlich denkenden Menschen. Er wird Analysen in der neoklassischen und klassischen Wirtschaftstheorie zugrunde gelegt.

So strebt er in seiner Handlung nach der Maximierung des Nutzens für den Konsumenten bzw. für die Gewinnmaximierung des Produzenten.

Man nimmt zusätzlich eine lückenlose Information über alternative Entscheidungen, ihren Konsequenzen und vollkommene Markttransparenz an.

Es werden so vor allem finanzielle Ziele angestrebt und man geht von einer fehlerfreien und unmittelbaren Verarbeitung von Informationen aus.

In de Entscheidungstheorie beschreit er den Idealtyp eines Entscheidungsträger, welcher zu einem uneingeschränkt rationalem Verhalten nach dem Rationalprinzip fähig ist. Er wird somit in vielen Entscheidungsmodellen des Operations Research unterstellt.

In der Wirtschaftsethik nutzt man den Homo oeconomicus für die Analyse von wirtschaftsethischen Problemen. Er dient hier als Analysekonstrukt und nicht als Ideal oder Menschenbild. Man nutzt ihn so zur Analyse von spezifischen Problemen. Werden Eigenschaften des Homo oeconomicus, wie Eigeninteresse und Rationalität, als menschliche Eigenschaften verstanden ohne den Kontext der Theorie oder des Problemes zu betrachten, so kann es zu Missverständnissen in der Wirtschaftsethik kommen. Er wird hier vielmehr als Analysemittel verwendet, also als Mittel zum Zweck der Analyse von wirtschaftsethischen Problemen.

Hindernisbeseitigung

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Hindernisbeseitigung

Hindernisbeseitigung kann die intrinsische Motivation im Team heben.

Genau gilt es zwischen Hindernissen und Blockaden zu unterscheiden.

So können Hindernisse das Team langsamer und ineffektiver machen als es sein könnte. Blockaden hingegen können das Weiterarbeiten an einer Aufgabe komplett verhindern.

Mögliche Hindernisse können sein:

  • Ungenaue Zielsetzungen
  • Schlecht ausgestattete Rechner
  • Störungen im Team oder durch Vorgesetzte
  • Schlechte Entwicklungswerkzeuge
  • Zu wenig Weiterbildung
  • Fehlende Teamräume und Pinnwände
  • Kein Verständnis von Scrum und dessen Organisation in einem Scrum-Team
  • Viele Unternehmensvorgaben die bei der Produktweiterentwicklung nicht weiterhelfen

Blockaden könnten sein:

  • Der Ausfall von Qualifikationen die nur einmal im Team vorhanden sind
  • Fehlende Zulieferungen
  • Fachliche Fragen die offen sind, aber nicht unmittelbar geklärt werden können

 

Humankapital

Humankapital

Mit Humankapital man die Ausbildung sowie Erziehung von Arbeitskräften bzw. Arbeitsvermögen zu einem Leistungspotenzial. Dabei beschreibt der Begriff auch die hohen finanziellen Aufwendungen die benötigt werden für die Ausbildung und die dadurch geschaffene Ertragskraft.

Innerhalb der Wachstumstheorie beschreibt der Begriff Humankaptial das an Personen gebunden Wissen bzw. die an sie gebunden Fähigkeiten sowie den Wissenspool einer Volkswirtschaft der sich in dokumentiertem Wissen widerspiegelt.

Dabei geht man davon aus, dass man durch den Einsatz von Training, Lernen also Ressourcen in der Lage ist das Humankapital zu produzieren.

Man unterscheidet hier unterschiedliche Prozesse. So ist das Humankapital auch auch Nebenprodukt innerhalb eines Produktionsprozesses wie Learning-by-Doing.

Das Humankaptial wird bei der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung nicht als Vermögen angerechnet bzw. ausgewiesen.

Handelsabschlag

Handelsabschlag

Der Handelsabschlag gibt an wie viel Prozent die Handelsspanne, also die Differenz zwischen Verkaufspreis und Bezugspreis, vom Verkaufspreis ausmacht.

So hat man beispielsweise einen Bezugspreis von 100 Euro und einen Verkaufspreis von 150 Euro, dann beträgt der Handelsabschlag die Handelsspanne dividiert durch den Verkaufspreis.

Also (150 – 100) / 150 = 33 %.

Man bei einem bekannten Verkaufspreis und unter der Kenntnis des Handelsabschlags den Bezugspreis bzw. Einstandspreis errechnen. Man kann so die Preisobergrenze ermitteln.

Der Handelsabschlag ist ein Begriff der Handelskalkulation.

Die Handelsspanne enthält den Gewinn und die Handlungskosten, man kann sie als Betriebsspanne für eine Abrechnungsperiode als Differenz zwischen den Verkaufserlösen und der Summe der Einstandspreise für die Waren errechnen. Ausgedrückt in Prozent zur Summe der Verkaufserlöse ergibt sich so der Kalkulationsfaktor der für die Ermittlung der Preisobergrenzen nötig ist.

Das Gegenteil ist der Handelsaufschlag.

Handelsaufschlag

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Handelsaufschlag

Der Handelsaufschlag gibt an wie viel Prozent die Handelsspanne, also die Differenz zwischen Bezugspreis und Verkaufspreis, vom Bezugspreis ausmacht.

Beispielsweise ist bei einem Bezugspreis von 100 Euro und dem Verkaufspreis von 150 Euro der Handelsaufschlag gleich der Handelsspanne dividiert durch den Bezugspreis.

Also (150 – 100) / 100 = 50 %.

Ist der Bezugspreis, Einstandspreis bekannt kann man mit Hilfe des Handelsaufschlages den Verkaufspreis errechnen.

Man spricht auch vom Kalkulationszuschlag.

Das Gegenteil ist der Handelsabschlag.

Headline

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Headline

Mit einer Headline bezeichnet man die Überschrift einer Anzeige.

Die Headline enthält wichtige Informationen. Außerdem soll die Headline der Aktivierung dienen.

Sie dient zu dem der hierarchischen Informationsdarstellung.

Das Gegenteil einer Headline ist die abschließende Baseline einer Anzeige.

Hochkonjunktur

Hochkonjunktur

Bei der Hochkonjunktur handelt es sich um die Einteilung von markanten Abschnitten im Konjunkturzyklus, welche in der Konjunkturtheorie vorgenommen werden.

Der Konjunkturzyklus beschreibt Phasen einer zyklischen Schwankung im Bruttoinlandprodukt, die den Auslastungsgrad des Produktionspotenzials umschreiben.

Man unterscheidet neben dem oberen und unteren Wendepunkt 4 Phasen der Konjunktur. So kann man ein Vier-Phasen-Schema erhalten wenn man den Konjunkturzyklus vom unteren Wendepunkt zum nächsten misst.

Die 4 Phasen der Konjunktur

  1. In der Aufschwungsphase nach dem unteren Wendepunkt, der Erholung bzw. Expansionsphase kommt es zu einer verbesserten Kapazitätsauslastung, steigendem Volkseinkommen, höherem privaten Konsum, Investitionen und Beschäftigung.
  2. Es folgt die Hochkonjunktur, Boom, Prosperität nach der Erholung. Die Produktion ist über den Trend ausgelastet bis es zur Auslastungsgrenze in der Volkswirtschaft kommt und das reale Volkseinkommen nicht mehr steigen kann. Es folgen Preissteigerungen sowie Störungen im Kapital- und Geldmarkt
  3. Nun folgt der obere Wendepunkt der in einen Abschwung übergeht. Die Boomphase mit Investitionen zu überhöhten Zinsen erweist sich als unrentable. Der Private Konsum geht zurück, sowie private Investitionen, es folgt erhöhte Arbeitslosigkeit, einer Stagnation des privaten Konsums, Beschäftigung und Gewinne sinken, Unternehmen kommen in Schwierigkeiten.
  4. Die Depression, Krise folgt als Phase vor dem unteren Wendepunkt, sie umfasst hohe Arbeitslosigkeit, wenig Investitionen, eine hohe Bankenliquidtät und geringe Kapazitätsauslastung.

Auslastungsgrad und Bruttoinlandsprodukt (BIP) dienen nach Haberler als Messgrößen.

Herstellkonto

Herstellkonto

Herstellkonto oder auch Fabrikationskonto bezeichnet ein eher unübersichtliches Konto in Produktionsbetrieben in einer einfachen Form für die industrielle Abrechnung. Dabei werden Dinge des Einkaufs, der Herstellung und auch des Verkaufs erfasst. So ergibt sich der Saldo aus unterschiedlichen Wertinhalten wie Rohstoff, Halbfabrikate, Erfolg und Fertigfarbikatebestand.

Mit dem Herstellkonto bezeichnet man auch eine summarische Abrechnung die keinen Überblick über Einzelheiten ermöglicht. Man unterteilt daher in der Praxis das Konto in Unterkonten wie die Vorschaltung eines Rohstoffkontos, einer Nachschaltung eines Verkaufskontos in Form eines gemischten Kontos mit Bestand von Fertigerzeugnissen und Bruttogewinn als Saldo sowie einer Nachschaltung eines Ferigerzeugniskontos und eines Verkaufskontos als reine Bestands- bzw. Erfolgskonten. Durch das Vorschalten und Nachschalten von Konten kann man die Herstellkosten über eine Periode als Buchsaldo in der reinen Kontoführung erscheinen lassen.

Habenszinsen

Habenszinsen

Habenszinsen werden den Kunden von Banken für das eingelegte Guthaben gewährt. Sie richten sich nach der Höhe der Einlage und sind abhängig von der Marktsituation.

Auch richten sie sich nach der Dauer der Festlegung (Fristigkeit) und der Art der Einlage (Spareinlage, Sichteinlage, Termineinlage, Festgelder etc.).

Die Banken zahlen ihren Kunden Zinsen, bei einer ständigen Verfügbarkeit, also einer Sichteinlage fallen diese niedriger aus als bei einem befristeten Guthaben wie einer Spareinlage oder Termineinlage.

Das Gegenteil sind Sollzinsen.

Die Zinsen sind abhängig vom gesamtwirtschaftlichen Zinsniveau. Habenszinsen sind generell geringer als Sollzinsen. Die Differenz ergibt die Zinsspanne der Bank.

Man bezeichnet sie auch als Passivzinsen, da sie bei der Entgegennahme als Einlage zum Passivgeschäft der Bank zählen.

Haben

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Haben

Mit Haben bezeichnet man das Gegenteil von Soll in der Buchführung also die rechte Seite des Kontos. Der Habenszins wird auf Guthaben eines Kontos gezahlt.

Die Englische Bezeichnung für Haben sind „credits“. Man bezeichnet Buchung auf der rechten Seite des Kontos als Habenbuchung, auch wenn sie keine materielle Folgen haben. Bei einem aktiven Bestandskonto wie einer Kasse führt eine Habenbuchung zur Abnahme eines buchmäßigen Bestandes.

Auf dem Schuldenkonto führt eine Habenbuchung zur Erhöhung der verzeichneten Schulden.

Dabei gehen die Bezeichnungen von Soll und Haben bei den Kontoseiten auf das Forderungskonto zurück. Bei der einfachen Buchführung war dieses der Interessensmittelpunkt, also was die Kunden zahlen sollen steht links als „Soll“ und was sie bereits gezahlt haben als „Haben“ auf der rechten Seite.

Die Bezeichner wurden für die Seiten des Forderungskontos wurden so auch für Konten der Buchführung beibehalten. Man unterscheidet bei Konten Soll und haben und Aktiva und Passiva in der Bilanz. Als Abschluss bei Buchführungsarbeiten wird das Schlussbilanzkontos mit „Soll“ und „Haben“ überschrieben.

Bei der Inventur nutzt man Aktiv- und Passivseite für die (Schluss-)Bilanz.

Handelsüberwachungsstelle

Handelsüberwachungsstelle

Die Handelsüberwachungsstelle ist ein Börsenorgan welches von der Wertpapierbörse unter Beachtung der Maßnahmen der Börsenaufsichtsbehörde eingerichtet wird.

Sie überwacht den täglichen Börsenhandel. Dazu werden relevante Daten des Börsenhandels und der Börsengeschäftsabwicklung erfasst und systematisch und lückenlos ausgewertet.

Die Handelsüberwachungsstelle führt auch notwendige Ermittlungen bei Unregelmäßigkeiten im Börsenhandel durch.

Weiterhin ist sie verpflichtet die Börsenaufsichtsbehörde und die Börsengeschäftführung bei Unregelmäßigkeiten zu informieren. Die Einzelheiten und genauen Kompetenzen werden in § 1bBörsG geregelt.

Haftpflicht

Haftpflicht

Unter Haftpflicht versteht man die Verpflichtung zur Leistung von Schadensersatz aufgrund einer unerlaubter Handlung oder Vertragsverletzung.

Darüber hinaus beschreibt die Haftpflicht die gesetzlich vorgeschriebene Schadensersatzverpflichtung. Man geht grundsätzlich von Verschulden aus, bis auf gesetzlich gesondert geregelte Fälle wie die Kraftfahrzeughaltung, etc. bei der einer verschuldensunabhängige Gefährderhaftung vorliegt.

Dieser rechtliche Gesichtspunkt der Gefährdungshaftung wird teilweise durch das BGB (wie z.B. Tierhalterhaftung) oder auch durch besondere Haftpflicht-Gesetze geregelt, wie das Haftpflichtgesetz, Luftverkehrsgesetz, Haftpflichtversicherung (Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung).

Die Haftpflicht kann sich auf eine rechtswidrige schuldhafte Handlung gründen bzw. auf eine rechtswidrige, schuldlose Schädigung durch einen gefährlichen Gegenstand oder eine gefährliche Anlage.

 

Haftungskapital

Haftungskapital

Haftungskapital beschreibt einen Betrag bis zu dessen Höhe ein Unternehmen für seine entstanden Schulden haftet. Bei einer Kapitalgesellschaft ist die Haftung somit auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt.

Handelt es sich um eine Personengesellschaft so müssen die (vollhaftenden) Eigentümer mit dem dem Privatvermögen zusätzlich haften.

Bei einer Personengesellschaft wird somit durch das ausgewiesene Eigenkapital und Privatvermögen durch die persönlich haftenden Gesellschafter bei den Gläubigern gehaftet.

Habenzins

Habenzins

Der Habenzins sind Zinsen die Banken ihren Kunden für eingelegtes Guthaben zahlen. Diese Zinsen hängen von der Einlagehöhe und aktuellen Situation auf dem Kapitalmarkt ab. Auch die Anlagedauer (Fristigkeit), die Anlageart, Festgeld, Spareinlage, Termeineinlage etc. bestimmen die Höhe des Habenzins.

Das Gegenteil zum Habenzins ist der Sollzins.

Einlagen die jederzeit verfügbar sind, werden geringer verzinst, die sogenannten Sichteinlagen.

Höher verzinst sind befristete Guthaben wie Termineinlagen und Spareinlagen.

Die Zinsen die auf das Guthaben gezahlt werden ist also sehr unterschiedlich gestaffelt. Die Entgegennahme von Einlagen zählt für Banken zu deren Passivgeschäft und die Zinsen entsprechend als Passivzinsen.

Sollzinsen fallen deutlich höher als Habenzinsen aus. Die Differenz wird als Zinsspanne einer Bank bezeichnet.

Handel

Handel
Unter Handel wird der Austausch von Gütern beschrieben, beginnend mit der Produktion und endend mit dem Konsum bzw. der Güterverwendung.