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Fristigkeit

Fristigkeit

In der Unternehmensplanung versteht man unter der Fristigkeit einen Zeitraum für welchen ein Plan erstellt wurde.

Die Fristigkeit beschreibt die Zeitdauer der Bindung oder Überlassung von finanziellen Mitteln.

Abhängig von der Länge der Fristigkeit werden 3 Arten der Fristigkeit unterschieden.

Die kurzfristige Planung ist eine in erster Linie quantitative Planung. Durch sie sollen die Unternehmensziele durch den optimalen Einsatz der Produktionsfaktoren erreicht werden. Im Regelfall ist die Fristigkeit für kurzfristige Planungen bis zu einem Jahr.

Die mittelfristige Planung verbindet die kurzfristige Disposition mit einer Langfristplanung. Als Fristigkeit gelten in der Regel 1 bis 5 Jahre. Für eine mittelfristige Planung werden mittelfristige Zieldefinitionen für das gesamte Unternehmen und seine Bereiche definiert sowie Maßnahmen ergriffen zur Verwirklichung und Budgetierung von Teilperioden des kurzfristigen Planungszieles.

Bei der langfristigen Planung geht man in der Regel von einer Fristigkeit aus die länger als 5 Jahre ist. Die Unternehmensziele und Strategien sind langfristig ausgelegt zur Zielerreichung.

Varianz

Varianz

Die Varianz ist der Erwartungswert der quadratischen Abweichungen einer Zufallsvariablen von ihrem Erwartungswert innerhalb der Statistik/Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Pflegeversicherung

Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung, im Englischen „nursing insurance“ ist ein Begriff der Gesundheitswirtschaft.

1995 wurde die Pflegeversicherung als 5. Säule der Sozialversicherung in Deutschland eingeführt.

Durch die Pflegeversicherung soll das finanzielle Risiko der Pflegebedürftigkeit abgesichert werden. So soll Pflegebedürftigen ein selbstbestimmtes und selbständiges Leben ermöglicht werden.

Die Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung.

Die Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung sind auch in die soziale Pflegeversicherung eingebunden.

Versicherte von privaten Krankenkassen müssen eine private Pflegeversicherung abschließen.

Die Pflegekassen der Krankenkassen sind die Träger der Pflegeversicherung.

2007 lagen die Beiträge der Pflegeversicherung bei einem einheitlichen Beitragssatz von 1,7 %. Für Arbeitnehmer wird er zur Hälfte vom Arbeitgeber gezahlt.

Am 1.1.2015 wurde eine Zusatzbeitrag zur Pflegeversicherung eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt lag er bei 0,25 Beitragssatzpunkten für kinderlose Mitglieder über 23 Jahren.

Wer vor dem 1.1.1940 geboren war, war ausgenommen. Der Beitrag wird vom Mitglied allein getragen.

Die Pflegeversicherung ermöglicht den Anspruch auf Sachleistungen, Dienstleistungen, Geldleistungen zur häuslichen Pflege. Wie Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen sowie Pflegehilsmittel und technischen Hilfen. Auch vollstationäre oder Tagespflege sowie Nachtpflege oder Kurzzeitpflege sind möglich.

Abhängig von der Schwere der Pflegebedürftigkeit fällt der Umfang der Leistungen aus. Durch Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung wird dieser festgestellt.

Das Wirtschaftlichkeitsgebot gilt für alle Leistungen, so müssen die Leistungen wirksam sein und das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.

Pflegepersonen, meist die pflegenden Angehörigen, sind durch die Pflegeversicherung sozial abgesichert. So sind sie ab bestimmten zeitlichen Pflegeumfang rentenversichert. Die Beiträge hierfür zahlen die Pflegekassen.

Auch besteht ein Unfallversicherungsschutz während der Zeit der pflegerischen Tätigkeit.

Durch den demografischen Wandel kommt die Finanzierung der Pflegeversicherung ins Wanken und macht eine Reform der Pflegeversicherung nötig. So wurden einige Forderungen 2005 im Koalitionsvertrag erfüllt.

Ein Anspruch auf die Versorgung mit Hilfsmitteln zum Behinderungsausgleich bei der stationären Pflege hängt nicht vom Grad der Rehabilitationsfähigkeit ab.

Pflegeeinrichtungen können seit 2007 Vertragspartner innerhalb der integrierten Versorgung sein.

Häusliche Krankenpflege zur Sicherung des ärztlichen Behandlungsziels oder mobile geriatrische Rehabilitation werden auch in der stationären Pflegeeinrichtung erbracht.

Datenschutz

Datenschutz

Unter dem Begriff Datenschutz versteht man Vorkehrungen die unerwünschte Folgen mit dem Umgang von Daten und Informationen verhindern sollen.

So sollen durch den Datenschutz vor allem persönliche und individuelle Daten vor dem Missbrauch geschützt werden bei der Speicherung, Abrufung, Übermittlung, Veränderung etc.

Es gibt umfangreiche Regelungen rechtlicher Art für den Datenschutz. Wie das Bundesdatenschutzgesetz, ein Gesetz zum Schutz vor Missbrauch von personenbezogenen Daten bei der Datenverarbeitung sowie landesrechtliche.

Das Bundesdatenschutzgesetz wurde am 27.1.1977 erlassen.

Banken haben einen großen Umgang mit persönlichen Daten und Informationen so dass für diese die Datenschutzbestimmungen vor großer Bedeutung sind.

So dürfen Banken die personenbezogenen Daten im Rahmen der Zweckbestimmung in dem mit den Kunden geschlossenen Verträgen speichern, verändern etc. sofern dieses zur Wahrung der betroffenen Interessen nötig ist man nicht davon ausgehen kann das schutzwürdige Belange der Kunden in Gefahr gebracht werden.

Ebenso dürfen Banken die Daten personenbezogener Art übermitteln wenn dieses für die Wahrung der berechtigten Interessen der Bank, eines Dritten oder der Allgemeinheit erforderlich macht.

Auch kann ein Kunde der Bank gegen ein Entgelt die Auskunft der gespeicherten Daten einfordern.

Sind personenbezogene Daten eines Bankkunden falsch so muss die Bank sie berichtigen wenn die Richtigkeit von Kunden bestritten wird und sich die Richtigkeit oder Unrichtigkeit nicht ermitteln lässt.

Auch sind die Daten zu sperren wenn die sie nicht mehr für die Geschäftsverbindung erforderlich sind.

Werden keine schutzwürdigen Interessen des Betroffenen beeinträchtigt so können die Daten auch gelöscht werden.

Banken weisen in ihren Vertragstexten den Kunden auf die Speicherung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Rahmen der Geschäftsverbindung hin.

Bedarf

Bedarf

Im Englischen auch „social demand approach“ beschreibt Bedarf die am Markt auftretende Güternachfrage von Unternehmen, privaten und öffentlichen Haushalten die mit einer Kaufkraft ausgestattet ist.

Personalbeschaffung

Personalbeschaffung

Der Begriff Personalbeschaffung beschreibt die Einstellung und Gewinnung von Mitarbeiten welche von einer Bank benötigt werden in einer bestimmten Quantität und Qualität. Sie ist Teil der Personalplanung.

Die Personalbeschaffung kann von innen als interne Personalbeschaffung erfolgen oder auch von außen als eine externe Personalbeschaffung.

Bei der internen Personalbeschaffung konzentriert man sich auf Mitarbeiter welche schon im Unternehmen angestellt sind. Hier kann der Betriebsrat nach § 93 BertVG eine interne Ausschreibung von neuen oder vakanten Stellen fordern.

Bei der externen Personalbeschaffung konzentriert man sich bei der Suche auf den außerbetrieblichen Arbeitsmarkt.

Abhängig davon wie dringlich der Bedarf an Personal ist, der Arbeitsmarktlage und den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln können verschiedene Arten genutzt werden wie ein passives Verhalten durch die Verwendung oder Aufbau von einer Bewerberkartei, eine aktive Personalsuche als Personalmarketing, Anfragen bei staatlichen Arbeitsvermittlungsstellen, eine Auswertung von Stellengesuchen etc.

Grundlagen für die Beschaffung neues Personals (Personalmanagement) sind die Personalbeschaffungsplanung und Personalbedarfsplanung.

Von einem Personalbeschaffungsbedarf spricht man wenn der für die Zukunft ermittelte Bedarf an Arbeitskräften den aktuell vorhandenen Personalbestand überschreitet.

Durch eine quantitative Bestandsplanung und Bedrafsplanung erfolgt der Palnungsprozess, aus diesen erfolgt die tatsächlich benötigte Netto-Personalbedarf.

Einzelfertigung

Einzelfertigung

In der Regel werden Einzelfertigungen in der Produktion nur bei einem konkreten Kundenauftrag durchgeführt. Typisch für die Einzelfertigung ist dass das Produkt eine technische Individualität aufweist und man für die Produktion somit eine spezielle Konstruktion benötigt.

Bei dieser Art der Fertigung unterscheidet man zwischen einer einmaligen Einzelfertigung und einer wiederholten Einzelfertigung. Die wiederholte Einzelfertigung wird für kleine Stückzahlen genutzt.

Die Produkte werden produktionstechnisch einzeln hergestellt. Es können auch Teile des Produktes als Serienfertigung oder Sortenfertigung erstellt werden bei der man jedoch die Teile des Produktes einzeln kombiniert.

Insbesondere bei Sonderanfertigungen, Massanfertigungen, der Anfertigung von komplexen Objekten für Grossmaschinen, Schiffen etc. wird die Einzelfertigung genutzt.

Bei der Einzelanfertigung werden verschiedene Organisationstypen der Fertigung unterschieden.

So gibt es:

  • Die Werkbankanferitgung
  • Die Baustellenfertigung
  • und die Werkstattfertigung

Man nutzt vielfach Methoden der Projektplanung als Planungsunterstützung.

Diskontsatz

Diskontsatz

Unter einem Diskontsatz versteht man den Zinssatz welchen die Deutsche Bundesbank für den Ankauf von Wechseln berechnet.

So bildet der Diskontsatz die Grundlage für den Zinssatz der von Banken den Kunden bim Ankauf von Wechseln in Rechnung gestellt wird.

Der Zentralbankrat setzt den Diskontsatz fest innerhalb der Diskontpolitik.

Der Diskontsatz gilt für den Bund, Sondervermögen und den Ländern gewährten Kassenkredite.

Auch übt er für andere Zinssätze eine Leitfunktion aus. So bildet er im Regelfall das untere Zinsniveau für den Geldmarkt, da sich Banken innerhalb des Rediskontkontingents und ihres Wechselbestandes Geld zum Diskontsatz beschaffen können.

Von 1987 bis 1992 schwankte der Diskontsatz der Bundesrepublik Deutschland zwischen 2 1/2 % und 8 3/4 %.

EFTA

EFTA

Die Abkürzung EFTA steht für „European Free Trade Association“, also die europäische Freihandelszone.

Der Sitz eines Sekretariates ist in Genf.

Die EFTA war 1960 eine Gegenentwicklung zur EWG (der europäischen Währungsgemeinschaft) der Länder Dänemark, Großbritannien, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und Schweiz.

Später traten Island 1970 und Finnland 1985 bei. Im Jahr 1973 traten Dänemark und Großbritannien aus, aufgrund des Beitritts zur EG (Europäischen Gemeinschaft).

Anders als bei der EG behielten die Mitgliedsstaaten ihre handelspolitische Selbständigkeit.

Zölle für Industriegüter und zum Teil für Agrarprodukte bis 1977 EFTA und EG beseitigt.

Es gibt mengemäßige Einfuhrbeschränkungen und Verbote für Ausfuhrzölle beim Handel zwischen den EFTA-Staaten.

Innerhalb der Finanzpolitik und der Wirtschaftspolitik arbeitet man in der EFTA hingegen lose zusammen.

Seit 1994 besteht für die EFTA und EG der Europäische Wirtschaftsraum EWR / EG mit rund 380 Millionen Verbrauchern.

Dabei wurde die Übernahme der EG-Regeln mit Ausnahmen wie der Agrarpolitik sowie mit Übergangsfristen vereinbart.

1995 sind Schweden, Finnland, Norwegen und Österreich der EU (EG) beigetreten.

Gegen die Teilnahme am EWR hat sich die Schweiz entschieden.

Gewinnvergleichsrechnung

Gewinnvergleichsrechnung

Auf der Basis von den jährlich erwarteten Gewinnen, also den Erträgen minus die Kosten, werden durch die Gewinnvergleichsrechnung 2 oder mehrere Investionsalternativen verglichen.

Es handelt sich bei dem Begriff „Gewnninvergleichsrechnung“ um einen Begriff aus der Investitionswirtschaft.

So wird bei Rationalisierungsinvestionen an Stelle des Gewinnes die Kostenersparnis durch die Investition eingesetzt. Ist es möglich für die Investitionen verschiedene Leistungsmengen abzugeben so werden die jährlichen Kostenersparnisse/Gewinne bezogen auf eine Leistungseinheit ermittelt.

Für die Gewinnvergleichsrechnung wendet man die Entscheidungsregel in der Praxis häufig an. Allerdings gibt es Grenzen des Verfahren so muss es möglich sein den Investionsvorhaben Erträge zu zurechnen, welches gerade bei Investitionen die mit anderen verbunden sind erschwert ist. Ebenso problematisch ist es wenn sie der Nutzen der Investition nur schwer quantifizieren lässt, nicht erfassen etc. hier kann eine Kostenvergleichsrechnung der Gewinnvergleichsrechnung vorgezogen werden.

Auch wenn man für jedes Jahr gleich hohe Gewinne über die Investitionsdauer annimmt. So können Veränderungen bei den Kosten, Preisen und verkauften Mengen nicht erfasst werden. Hier wählt man typisch repräsentative Werte für ein Nutzungsjahr für den Gewinn oder Durchschnittswerte über die Dauer der Zeit. Die Wirkungen der Investition sind im ersten Jahr meist nicht repräsentativ.  Ebenso kann eine Kapitalbindung über den Lauf der Zeit nicht erfasst werden durch Auszahlungen, man leitet den Kapitaldienst als Summe von Kosten der Abschreibung und der Zinsen ab.

In der Praxis bietet es sich an kleine Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestionen anzuwenden für die Gewinnvergleichsmethode bei denen man nur geringe Kenntnis der Gewinnwirkung benötigt.

Auch kann man dynamische Methoden der Investitionsrechnung anwenden. So unterscheidet man zwischen dynamischer und statischer Unsicherheit in der Investionswirtschaft.

Arbeitsteilung

Arbeitsteilung

Die Arbeitsteilung, im Englischen „division of labor“, im Französischen „division du travail“ beschreibt eine Trennung sowie Verselbständigung von wirtschaftlichen, administrativen und politischen Funktionen sowie Institutionen auf Französisch „division du travail social“ mit einer historisch und gesellschaftlichen Tendenz, die auch mit einer historisch-sozioökonomischen Tendenz als Arbeitsteilung bezeichnet wird hierbei Fähigkeiten, Tätigkeiten, Berufstätigkeiten und Arbeitsgängen.

Es wird unterschieden in der marxistischen Theorie zwischen einer allgemeinen, besonderen und einzelnen Arbeitsteilung. Die allgemeine ist hierbei die gesellschaftliche Arbeitsteilung.

Der Begriff der Arbeitsteilung wird auch synonym für eine Berufsdifferenzierung verwendet, so wird der Produktionsprozess in Teilbereiche unterteilt die von spezialisierten Arbeitern, Betrieben oder Maschinen ausgeführt werden. Man differenziert hier weiter nach dem Ort der Tätigkeit als volkswirtschaftliche, internationale oder innerbetriebliche Arbeitsteilung.

Eine Spezialisierung bietet die Möglichkeit der Konzentration von den besten menschlichen Fähigkeiten bei der Produktion und deren weitere Ausbildung. Es können rationellerer Produktionsverfahren genutzt werden und so größere Mengen hergestellt werden. Auch ist eine Massenproduktion kostengünstiger.

Weiterhin kommt es durch die Arbeitsteilung zum Ausbau der Märkte und größeren Tauschvolumen. Allerdings erhöht sich die Koordinationsleistung bei größeren Tauschvolumen und es kommt zu weiteren auch negativen psychologischen und sozialen Wirkungen auf die Menschen durch die ökonomischen Interdependenz (gegenseitigen Abhängigkeiten):

Bekannt ist für die Arbeitsteilung auch das Stecknadelbeispiel von Adam Smith 1776. So können größere Produktionsgänge auf viele Produzenten mit geeigneter Koordination aufgeteilt werden innerhalb eines Betriebes.
4.

Terms of trade

Terms of trade

Im Außenhandel werden die Terms of trade als eine Maßzahl genutzt für die Feststellung des Austauschverhältnisses einer Volkswirtschaft.

Berechnet wird diese Maßzahl aus dem Verhältnis von dem durchschnittlichen Preis der exportierten Güter zu den Preis der Importgüter.

Verändert sich die Ausfuhrmenge nicht so bedeutet ein Anstieg dieser Zahl, das die Erlöse aus dem Export steigen und man mehr importiert als zuvor.

Man kann bei steigenden Preisen für den Export mit weniger exportierten Gütern die selbe Menge an Gütern importieren.

Dieses Messgröße der Volkswirtschafts setzt also den Exportpreisindex in ein Verhältnis zum Importpreisindex.

Der Plm ist das Verhältnis von Exportgüterpreisniveau zu Importgüterpreisniveau die man in der heimischen Währung ermittelt.

T = Px / Plm *100.

Vorstand

Vorstand

In einer Aktiengesellschaft gehört der Vorstand neben der Hauptversammlung und dem Aufsichtsrat zu einem der 3 Pflichtorgane.

Der Vorstand leitet die Aktiengesellschaft in eigener Verantwortung, vertritt diese gerichtlich und außergerichtlich und führt ihre Geschäfte.

Bei seiner Tätigkeit übt der Vorstand die Sorgfaltspflicht eines gewissenhaften, verschwiegenen und ordentlichen Geschäftsleiters aus.

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, GmbH wird von einem Geschäftsführer geleitet. Der Vorstand bezeichnet den Leiter einer Aktiengesellschaft oder Genossenschaft.

In seiner Tätigkeit wird der Vorstand von den Aktionären und der Hauptversammlung kontrolliert.

Außerdem muss der Vorstand dem Aufsichtsrat Bericht erstatten und dem Aktionär Auskunft erteilen.

Bei Pflichtverletzungen haftet der Vorstand für diese.

Product Placement

Product Placement

Unter Product Placement versteht man eine gezielte Platzierung eines Markenproduktes als reale Requisite in eine Handlung eins Spielfilms, um so eine hohe Werbewirkung erzielen zu können. Das Produkt wird so unterhaltend, informativ redaktionell in den Film eingebettet.

Es handelt sich um eine erlaubte Werbung, die speziell gekennzeichnet wird bei der Erwähnung oder Darstellung von Marken, Namen, Dienstleistungen, Waren eines Herstellers oder eines Dienstleisters, welche hier gegen ein Entgelt platziert werden darf in TV-Sendungen oder Kinofilmen.

Dabei ist die Marke bzw. das Produkt für den Zuschauer als solches erkennbar und wird von einem bekannten Darsteller mit Leitbildfunktion, eine Opinion-Leader gebraucht, verwendet oder getragen etc.

Weiterhin unterscheidet man eine Image Placement wenn das Thema des Filmes auf ein Produkt bzw. eine Marke zugeschnitten ist und Generic Placement wenn ganze Warengruppen das Hauptthema des Filmes bilden.

Das Product Placement widerspricht in Deutschland dem unlauteren Wettbewerb als getarnte und sittenwidrige Werbung. Auch gegen das Trennungsverbot zum Kundenfang wird hier bei Fernsehen und Rundfunk verstoßen. Ebenso können wie bei Zigaretten Werbeverbote nach § 22 vorläufiges Tabakgesetz zu Trage kommen.

Die Produkte werden beim Product Placement kostenlos der TV-Sendung oder dem Spielfilm zur Verfügung gestellt und ein Entgelt gezahlt, um den Absatz des Produktes durch die Erwähnung im Kinofilm etc. zu steigern.

Es handelt sich bei der Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen nur dann um eine Produktplatzierung, wenn sie einen bedeutenden Wert haben nach Legaldefinition § 2 II Nr. 11 Rundfunkstaatsvertrag, RStV. Der untere Grenzwert für den bedeutenden Wert ist wie folgt definiert, wenn er über 1000 € liegt und mehr als 1 % der Produktionskosten übersteigt.

Schleichwerbung ist unzulässig, es handelt sich hierbei um eine unentgeltliche oder entgeltliche, nicht gekennzeichnete Darstellung oder Erwähnung von Waren, Dienstleistungen usw.

Schon seit den 1980 er Jahren ist das Product Placement bekannt in Europa, zunächst kam es in den USA auf.

In der EU ist es geregelt durch die Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über audiovisuelle Mediendienste vom 11.12.2007 (RL 2007/65/EG) und in Deutschland durch den 13. Rundfunkänderungsstaatsvertrag im RStV.

Nach § 7 VII S. 1 RStV ist Product Placement verboten, jedoch gibt es Ausnahmen in Filmen, Serien, Kinofilmen, Sportsendungen sowie Sendungen der leichten Unterhaltung, wenn es sich nicht um Sendungen für Kinder handelt, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk allerdings nur, wenn es sich nicht um Eigen- oder Auftragsproduktionen handelt.

Auch als Produktionsbeihilfe ist Product Placement zulässig, wenn diese kostenlos zur Verfügung gestellt werden und kein Entgelt gezahlt wird. Ausgenommen sind jedoch Sendungen über Nachrichten, Ratgeber, politisches Zeitgeschehen und Verbrauchersendungen sowie Sendungen für Kinder oder Übertragungen von Gottesdiensten.

Bei den Ausnahmen muss eine Unabhängigkeit bei der Einbindung der Waren und Dienstleistungen gewährt bleiben. Auch darf man durch sie nicht zum Kauf, Miete, Pacht der Waren und Dienstleistungen auffordern.

Das Produkt darf also nicht stark in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gesetzt werden.

So wird auf ein Product Placement kurz zu Beginn und Ende der Sendung durch eine Einblendung wie „unterstütz durch Produktplatzierung“ oder „P“ hingewiesen die 3 Sekunden lang erscheint. Durch Zapping, umschalten des Zuschauers, besteht jedoch die Gefahr, dass er diese Hinweise nicht mitbekommt.

 

Suchfeldanalyse

Suchfeldanalyse

Bei der Suchfeldanalyse handelt es sich um eine Methode aus dem Bereich der strategischen Marketingplanung. Es werden hierbei auf Grundlage von bestimmten Technologien neue Produkt-Markt-Beziehungen von geplanten Unternehmungen untersucht.

Dabei geht die Suchfeldanalyse aus der Produkt-Markt-Matrix nach H. Igor Ansoff hervor, also alte oder neue Produkte für bisherige oder neue Märkte.

Verbindungen zur Suchfeldanalyse gibt es auch von den Suchrahmen die auf Derek F. Abeil zurück gehen, also welche Funktionserfüllungen mit Hilfe welcher Technologien für welche Nachfragegruppen? Hier geht es vor allem um neue Geschäftsfelder.

Bedeutende Ausgangsinformationen für eine Suchfeldbestimmung gehen aus der Stärken-Schwächen-Analyse hervor.

So kann man nämlich ermitteln in welchen Gebieten die besonderen Stärken der Unternehmung liegen, welche zu Wettbewerbsvorteilen können.

Man kombiniert in der Suchfeldmatrix zukunftsorientierte Problemlösungsbereiche mit ausgeprägten Know-How-Inhalten wie auf dem technischen Gebiet.

Bei der Zeichnung der Suchfelder werden entsprechend interessante Betätigungsfelder nummeriert eingetragen und andere durch gekreuzte, dass sie in weiteren Bewertungsschritten verworfen werden.

So werden konkrete Produktideen für besonders hoch bewertete Suchfelder entwickelt und mit Einschluss von Angaben über die Käuferzielgruppe evaluiert.

ECU

ECU

Das Kürzel ECU seht für European Currency Unit, die europäische Währungseinheit seit 1979. Sie wird aus einem Korb der Währungen von allen EG-Mitgliedsländern gebildet.

So beträgt der offizielle Leitkurs seit dem 8.10.1990 zu 1 EUR = 0,458641 E. oder 1 E. = 2,05586 EUR.

Seit dem 20.9.1989 gelten die folgenden Anteile für den ECU.

  • EUR 30,36%
  • Französischer Franc 19,0%,
  • Pfund Sterling 12,60%
  • Holländischer Gulden 9,4%
  • Italienische Lira 10,15%
  • Belgischer und Luxemburgischer Franc 7,9%
  • Dänische Krone 2,45%,
  • Irisches Pfund 1,1%
  • Griechische Drachme 0,8%
  • Spanische Peseta 5,3%
  • Portugiesischer Escudo 0,8%.

Der ECU löste die ERE und EWRE ab.

Dabei wird der ECU täglich von den Zentralbanken für die entsprechende Landeswährung auf Grundlage ihres Wechselkurses zum US-Dollar festgelegt.

Der E. wird in der EG in allen Tätigkeitsbereichen genutzt.

Seit Juni 1987 ist der E. in der Bundesrepublik im gleichen Umfang zugelassen für die private Verwendung wie eine Fremdwährung, allerdings kann kein E.-Bargeld abgehoben werden zu Lasten der E-Konten.

Wird täglich von den Zentralbanken für die jeweilige Landeswährung aufgrund ihres Wechselkurses zum US-Dollar festgestellt. Der E. wird in allen Tätigkeitsbereichen der EG benutzt. In der Bundesrepublik ist seit Juni 1987 private Verwendung der E. im gleichen Umfang wie eine Fremdwährung zugelassen, jedoch kann kein E.-Bargeld zu Lasten von E.-Konten abgehoben werden. Der E. soll zur Währung der EG in der 3. Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion werden.

ECU ist auch eine französische Goldmünze, erstmals verwendet 1266.

Strategische Bankplanung

Strategische Bankplanung

Bei der strategischen Bankplanung handelt es sich um einen permanenten komplexen Prozess der Willensbildung und der Informationsverarbeitung. Als Basis dient die rationale Analyse der geschäftspolitischen Ausgangssituation sowie die Risiken und zukünftige Möglichkeiten der Bank sowie die Formulierung von Strategien, Massnahmen und Zielen.

Durch die strategische Bankplanung wird die Entwicklung der Bank über einen längeren Zeitraum geplant. Man beachtet hierbei eine systemtheoretische Sichtweise auf das System der Bank als auch einen methodisch-rationalen, bewussten sowie zielbezogenen Planungsablauf.

Das System der Bank ist ein Subystem der restlichen Umwelt als System. So müssen Einflussfaktoren der Umwelt ebenfalls mit berücksichtigt werden.

Wechselwirkungen, Fremdeinflüssen etc. müssen hierbei ebenfalls berücksichtigt werden. Die Dynamik erhöht sich aufgrund der Komplexität und der gesamten ökonomischen Einbindung der Bank in der Umwelt.

Man unterscheidet eine operative Bankplanung von einer strategischen Bankplanung. Dabei ist die strategische Bankplanung umfassender und gibt den Rahmen für operative Planungsmöglickeiten vor die in den Geschäftbereichen und ihren Organisationseinheiten vorgenommen werden können.

Es handelt sich bei der strategischen Bankplanung somit um eine systematische Unternehmensplanung.

Da die Bankleistungen abstrakt sind und die Bankleistungen stofflos ergeben sich Schwierigkeiten bei der Leistungserstellung auf Vorrat und eine Lagerhaltung fällt somit aus. Bei Banken spielt der externe Produktionsfaktor Kunde eine maßgebliche Rolle für die Leistungserstellung und den Leistungsabsatz.

So müssen die Kundenwünsche bei der strategischen Planung der Leistungen berücksichtigt werden.

Der Kunde gibt der Bank den Auftrag zur Leistungserstellung. Kapazitätsplanung und Planung von sachlichen sowie finanziellen Ressourcen gestalten sich so schwieriger. So müssen zukünftige Bedarfsstrukturen von möglichen potentiellen Kunden erfasst werden und man auf den Markt reagieren.

Die Bank als Dienstleistungsunternehmen muss anders, als ein Sachleistungsunternehmen stärker auf die Abhängigkeit zum Kunden achten und diese bei der strategischen Bankplanung berücksichtigen.

Preiskalkulation

Preiskalkulation

Die Preiskalkulation ist ein kostenorientierter  Ansatz in der Preispolitik und dient vor allem der Kostenrechnung und der Leistungsrechnung. Bei den ersten kostenrechnerischen Konzepten lag das alleinige Ziel auf der Ermittlung des Angebotspreise für Absatzleistungen, so wurde zu den Selbstkosten prozentual ein Gewinnzuschlag hinzugefügt als „Selbskosten-plus-Gewinnzuschlags-Preise progressive Kalkulation“. Vor allem in der Handelskalkulation dient diese einfache Kalkulation als einfaches Preisbestimmungsverfahren. Aber auch im Anlagegeschäft wo man ohne Marktpreise eine kostenorientierte Preisbildung vorzieht.

Im Bankwesen ist die Preiskalkulation aufgrund der Eigenart der Bankpreise nur bedingt sinnvoll möglich.

So handelt es sich aufgrund von Plandaten um eine Vorkalkulation, rechnet man mit Istkosten so spricht man von einer Nachkalkulation. Ergänzt werden diese durch Schätzkalkulationen.

Die Selbstkosten können auf Grundlage von Vollkosten oder Teilkosten und unterschiedlichen Kostenwerten ermittelt werden.

Es wird vor allem unterscheidet man Einzelkosten und Gemeinkosten. Die Gemeinkosten werden durch Zuhilfenahme von Schlüsseln ermittel und die Einzelkosten werden den Produkteinheiten unmittelbar zu gerechnet.

Gemeinkosten kommen häufig bei eher weniger differenzierten Abrechnungsvorgängen auf Produkteinheiten zum Zuge. Das genaue Kalkulationsverfahren richtet sich nach den Anforderungen des Fertigungsverfahrens.

Bei kritischen Einwendungen wird häufig die Vollkostenrechnung bevorzugt eingesetzt.

Unterschiedliche Arten der Preiskalkulation

Problematisch bei einer Fixkostenrechnung auf der Ist-Beschäftigung ist, dass dem Markt herauskalkuliert wird, wenn niedrige Beschäftigung zu hohen Preisen führt und ein Beschäftigungsrückgang erfolgt. Bei Rüstungsprodukten bei denen es keinen Marktpreis gibt rechnet der Staat entsprechend auf dieser Basis.

Öffentliche Verwaltungen sowie Unternehmen gehen so nach LSP den Leitsätzen für die Preisermittlung auf Grund von Selbstkosten vor.

Die Deckungsbeitragsrechnung geht von Marktpreisen aus. Es werden von den Erlösen einer Leistungseinheit bei der Rückrechnung die der Leistungseinheit zurechenbaren Kosten abgezogen.

Man unterscheidet die retrograde Kalkulation von einer progressiven Teilkostenkalkulation. Hier werden variable und fixe Kosten differenziert. Der Preis ergibt sich so als Deckungsbeitrags-Aufschlag auf variable Stückkosten. So wird ein sich aus dem Markt herauskalkulieren vermieden und die Preise werden beschäftigungsabhängig gestaltet.

Variable Stückzahlen können durch Grenzkosten so ergibt sich bei einer nichtlinearen Kostenfunktion eine Preispolitik die auslastungskonform ist mit eher hohen bzw. niedrigen Preisen bei hoher bzw. niedriger Beschäftigung.

Die Grenzkostenkalkulation findet häufig Anwendung bei einer eher überdurchschnittlichen Beschäftigung. Andersfalls nutzt man häufig die vollen Durchschnittskosten für die Preiskalkulation.

Bei staatlich festgelegten Preisen einer zentral gelenkten Planwirtschaft hängen Kosten und Verkaufspreise eng beieinander.

Bei markwirtschaftlichen Systemen ergeben sich die Preise durch den Ausgleich von Angebot und Nachfrage.

Werden Preise vom Markt vorgegeben so nutzt man die Kostenrechnung zur Preisbeurteilung und nicht zur Preisbestimmung. So kann man überprüfen ob die Absatzpreise die gegeben sind ausreichen um die Kosten zu dekcne.

Generell kann jeder Anbieter Preise fordern die über den Kosten liegen und anders herum kann niemand verlangen durch den Verkaufspreis die Kosten gedeckt zu bekommen.

Preiserhöhungen sind häufig die Folge von neu eintretenden und weiter gegebenen Kostensituationen die gedeckt werden sollen über den Verkaufspreis.

So kann die Kostenrechnung vor allem zur Bestimmung einer Preisuntergrenze genutzt werden um kostendeckend zu verkaufen bzw. produzieren.

Abhängig von dem was der Markt her gibt kann der Preis nach oben hin abweichen. Eine Mindestpreisforderung kann ergeben, ob sich die Annahme eines Auftrages zu einem gegebenen Preis noch lohnt.

Im Industriebetrieb kann so ermittelt werden wie viel ein Ersatzstoff maximal kosten darf um bei festen Weiterverarbeitungskosten und vorgegebenen Verkaufspreis den gewünschten Gewinn zu erzielen.

Auch zwischen Teilbetrieben eines Unternehmens und unterschiedlichen Abteilungen können interne Verrechnungspreise auf den Selbstkosten beruhen und eine Orientierungshilfe geben. Bei exportorientierten Unternehmen erfolgen absatzwirtschaftliche Zusatzleistungen für die man zur Erfassung besondere Arten der Exportkalkulation verwendet.

Innenfinanzierung

Innenfinanzierung

Die Innenfinanzierung, auf Englisch „internal financing“ beschreibt in einem Unternehmen die Beschaffung von Finanzmitteln aus dem Umsatzprozess bzw. aus der Betriebstätigkeit.

Dabei kann die Innenfinanzierung auf verschiedene Arten erfolgen wie durch Vermögensumschichtungen, die Bildung von Pensionsrückstellungen, der Einbehaltung von Gewinnen oder Abschreibungsgegenwerten.

Im Gegensatz dazu beschreibt die Außenfinanzierung eine Beschaffung von Finanzmitteln von außerhalb des Absatz- und Leistungsprozesses. Bei der Innenfinanzierung können Zahlungsüberschüsse intern erzielt werden welche als „Cash Flow“ der Finanzierung von weiteren betrieblichen Aktivitäten dienen.

Um eine Innenfinanzierung zu ermöglichen muss es laufende Einzahlungen aus der Umsatztätigkeit geben welche die Auszahlungen wie Gehälter, Löhne, Mieten, Zinsen, Werkstoffe und Steuern über schreiten.

Es handelt sich nicht um eine Instrument des Finanzmanagements, da die finanziellen Mittel vor allem aus dem Absatz- und Leistungsbereich und Entscheidungen in den Bereichen stammen.

Man kann jedoch die zeitlichen Abfolgen dieser Zahlungsströme durch ein „Cash-Flow-Management“ zu steuern versuchen.

Die Kennzahlen des Cash-Flow können von außen das Innenfinanzierungsvolumen eines Unternehmens in einer unternehmensexternen Jahresabschlussanalyse beschreiben.

Man geht von dem Jahresüberschuss aus, den man um bestimmte Korrekturgrössen bereinigt.

Hier werden Schwerpunkte auf gebildete Rückstellungen bei der Finanzierung aus Rückstellungen und auf Abschreibungen bei der Finanzierung aus Abschreibungen gelegt.

Mögliche Quellen aus denen die Überschüsse in einem Unternehmen bei der Innenfinanzierung gewonnen werden können sind somit:

  • Zurückbehaltene erwirtschaftete Abschreibungen
  • Einbehaltene Rückstellungen
  • Eingehaltene Gewinne der Selbstfinanzierung
  • Mögliche Rationalisierungsmaßnahmen durch die der Kapitaleinsatz verringert wird ohne das Produktionsvolumen zu ändern und man so Kapital freisetzen kann
  • Vermögensumschichtungen wie beispielsweise durch den Verkauf von nicht mehr betriebsnotwendigen Anlagegütern, dem Anlagevermögen

Besitz

Besitz

Der Begriff „Besitz“ beschreibt in der Wirtschaftssoziologie eine Verfügungsgewalt über eine bestimmte appropriierte Chance. Beispielsweise die Nutzung, Kontrolle, Gebrauch von Sachen, Ämtern, Personen, Erfindungen etc. unabhängig von deren rechtlichen Bestimmungen, dem Eigentum.

Es handelt sich somit um ein faktische Verfügungsgewalt die eine tatsächliche, erwartbare bzw. regelmäßige Ausübung der Nutzung oder Kontrolle dieser Dinge beschreibt.

Zu einem Besitz kann es durch Aneignung, Appropriation durch Gewalt, rechtliche Sanktionen, durch Gewohnheit in Form von Gruppenzugehörigkeit oder Herkunft, sozialer Billigung wie Privilegien oder einer organisierten Monopolisierung kommen.