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Tagwechsel

Tagwechsel

Mit Tagwechsel beschreibt man die Verfallzeit eines Wechsels auf einen bestimmten Tag.

Auch kann dieser Tagwechsel als Zeitwechsel bezeichnet werden.

Logistik-Dienstleister 

Logistik-Dienstleister

Unter Logistik-Dienstleister versteht man diejenigen, die nach § 416 HGB die gewerbsmäßige (Ein-)Lagerung sowie Aufbewahrung von Gütern (Lagerhalter) übernehmen.

So hat der Logistik-Dienstleister auch für die Erhaltung von Quantität und Qualität der Ware zu sorgen. 

Lagerhalter

Lagerhalter

Mit Lagerhalter bezeichnet man Unternehmer die gewerbsmäßig Güter aufbewahren. Hierbei werden die Vorschriften nach §§ 467 – 475 h HGB beachtet.

Man spricht auch vom Lagergeschäft, dass von Spediteuren, Kommsissionären, Frachtführern, sowie privaten Lagerhausgesellschaften betrieben wird.

Durch das Handelsgesetzbuch wird die rechtliche Beziehung zwischen Auftraggeber, dem sogenannten Einlagerer und dem Lagerhalter definiert.

Man verwendet auch einen Lagervertrag, um die Regelungen genauer zu spezifizieren oder bei anderen Gütern, also einer Sonderlagerung. Zu einer Vermischung von eingelagerten Materialien, selbst bei gleicher Art und Güte, (Sammellagerung) darf es nur mit der Zustimmung des Einlagerers kommen.

Mit den Traditionspapieren werden die eingelagerten Güter dokumentiert, dem Lagerschein.

Das Notrecht des Lagerhalters beschreibt die Maßnahmen die der Lagerhalter ergreifen muss, um die Güter zu erhalten.

Im Gegenzug muss der Einlagerer das vereinbarte Lagergeld an den Lagerhalter zahlen.

Haftungskapital

Haftungskapital

Haftungskapital beschreibt einen Betrag bis zu dessen Höhe ein Unternehmen für seine entstanden Schulden haftet. Bei einer Kapitalgesellschaft ist die Haftung somit auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt.

Handelt es sich um eine Personengesellschaft so müssen die (vollhaftenden) Eigentümer mit dem dem Privatvermögen zusätzlich haften.

Bei einer Personengesellschaft wird somit durch das ausgewiesene Eigenkapital und Privatvermögen durch die persönlich haftenden Gesellschafter bei den Gläubigern gehaftet.

Ratingskala

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Ratingskala

Die Ratingskala beschreibt in der Marktforschung eine verwendete Methode der Skalierung. So werden Personen zu einer Frage befragt und ihre Antwort zu einer interessierenden Merkmalsdimension umgewandelt. Diese ist grafisch, numerisch oder eine Kombination aus beiden mit einer Beschränkung durch 2 gegensätzliche Pole.

Es handelt sich hierbei um ein ordinales Messniveau durch die Äquidistanz der Messpunkte bei den Ratingskalen, einer Quasi-Intervallskallierung. Es können so leistungsstarke Analysemethoden der Datenanalyse angewendet werden.

Man bezeichnet mit der Ratingmethode die subjektiven Schätzverfahren in der empirischen Sozialforschung. So werden die Befragten gebeten Verhalten oder Eigenschaften anderer Personen und Gruppen einzuordnen. Die Ergebnisse werden in eine Information umgewandelt die kontinuierliche Merkmale aufweist und so eine exakte Messmethode ermöglicht, eine direkte Skalierung.

Mit einer Ratingskala kann man direkt bestimmte Eigenschaften und Ausprägungen eines Merkmales ablesen die einer Person, einer Gruppe oder Gegenstand zugeordnet sind. Die Skala kann hier numerisch oder in Worte gefasst sein.

Der Rater, der Beurteiler, beobachtet und beurteilt den Ausprägungsgrad eines Merkmals und ordnet ihn der Skala zu. Er erfüllt so 2 Aufgaben, die der Beobachtung und der Wertung.

Auch in der Personalbewertung nutzt man Ratingskalen bei der man einen Mitarbeiter anhand von mehrstufigen Skalen, meist 5 oder 7, bewertet. So werden bestimmte Beurteilungsmerkmale untersucht.

Die Rating-Skala kann auch ein Produkte oder eine Marke in einer eindimensionalen Einstellungsmessung bewerten. So fragt man eine Testperson wie man ein Produkte oder eine Marke einschätzt auf einer Skala von sehr gut bis sehr schlecht.

Habenzins

Habenzins

Der Habenzins sind Zinsen die Banken ihren Kunden für eingelegtes Guthaben zahlen. Diese Zinsen hängen von der Einlagehöhe und aktuellen Situation auf dem Kapitalmarkt ab. Auch die Anlagedauer (Fristigkeit), die Anlageart, Festgeld, Spareinlage, Termeineinlage etc. bestimmen die Höhe des Habenzins.

Das Gegenteil zum Habenzins ist der Sollzins.

Einlagen die jederzeit verfügbar sind, werden geringer verzinst, die sogenannten Sichteinlagen.

Höher verzinst sind befristete Guthaben wie Termineinlagen und Spareinlagen.

Die Zinsen die auf das Guthaben gezahlt werden ist also sehr unterschiedlich gestaffelt. Die Entgegennahme von Einlagen zählt für Banken zu deren Passivgeschäft und die Zinsen entsprechend als Passivzinsen.

Sollzinsen fallen deutlich höher als Habenzinsen aus. Die Differenz wird als Zinsspanne einer Bank bezeichnet.

Nachfragepolitik

Nachfragepolitik

Unter der Nachfragepolitik versteht man eine wirtschaftspolitisches Konzept bei dem der Staat eine aktive Rolle übernimmt zur Bekämpfung von gesamtwirtschaftlichen Aktivitätsschwankungen.

Der Nachfragepolitik liegt die Idee zu Grunde, dass der private Sektor endogen instabil ist in der marktwirtschaftlichen Ordnung.

Diese Hypothese der Instabilität in in der gesamtwirtschaftlichen Nachfragefunktion hinterlegt.

So kommt es zu zyklisch verlaufenden Investitionsgüternachfragen von privaten Unternehmen und auch zum Konsumverhalten von privaten Haushalten nach Konsumgütern die vom verfügbaren Einkommen abhängen. Bei einer Schwankung der Einkommen im Konjukturverlauf kommt es so zu Änderungen der privaten Nachfragen an Konsumgütern.

Hier soll der Staat die konjunkturell bedingten Schwankungen durch die Nachfragepolitik bzw. Globalsteuerung ausgleichen.

Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung oder auch abgekürzt GuV stellt die Aufwendungen und Erträge in einer Periode gegenüber, um das Unternehmensergebniss darzustellen unter Aufzeigung der Quellen.

Es handelt sich nach § 242 III HGB um einen Pflichtbestandteil für Kaufleute.

Der Aufbau

Die GuV wird klar und übersichtlich gegliedert. Es gibt daher ein Verrechnungsverbot, also eine Saldierung von Aufwendungen und Erträgen. Es muss klar sein wie die Ertragslage des Unternehmens ist.

Die Darstellungsform

Die Gewinn- und Verlustrechnung kann in einer Kontoform oder einer Staffelform erfolgen. Für Kapitalgesellschaften ist die Staffelform als übersichtlichere Variante vorgeschrieben nach § 275 I HGB. Man nutzt hier entweder das Gesamtkostenverfahren oder das Umsatzkostenverfahren.

Man muss bei der gewählten Darstellungsform verbleiben. Auch einzuhalten sind die Postenbezeichnungen, wenn sie bei Einzelunternehmern und Personengesellschaften frei wählbar sind. So wird eine Vergleichbarkeit gewährleistet.

Die Vorschriften

Nach § 276 HGB werden für kleine und mittelgroße Kapitalgesellschaften Erleichterungen gewährt. Der § 277 HGB erläutert Vorschriften zu einzelnen Posten wie außerplanmäßige Abschreibungen, außerordentliche Erträge und Aufwendungen, Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen.

Personengesellschaften und Einzelkaufleute sind nicht an die Gliederungsvorschriften gebunden dienen ihnen jedoch als Maßstab zur Orientierung.

Bei Gesellschaftsverträgen dienen diese auch als Bezugspunkt.

Die Aussagefähigkeit

Durch die Möglichkeit der Trennung des Jahresüberschusses und Jahresfehlbetrages in Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, außerordentliches Ergebnis und Ertrags- und sonstige Steuern kann eine Analyse der Quellen vorgenommen werden. Allerdings erfolgt hier keine Erfolgsspaltung im betriebswirtschaftlichen Sinne. Man trennt nämlich nicht konsequent Erträge und Aufwendungen in betriebliche, betriebsfremde, einmalige, regelmäßige periodeneigene und periodenfremde auf.

Makler

Makler

Unter dem Begriff Makler man Personen die den Abschluß  von Verträgen (gewerbsmäßig) vermitteln oder die Gelegenheit zum Abschluß von Verträgen nachweisen.

So spricht man von einem Makler oder einem Nachweis-Makler. Dabei wird der Makler öffentlich bestellt bzw. seine Aufgabe ist öffentlich, dann handelt es sich um einen amtlichen Makler.

Wird der Makler im Rahmen der Gesetze frei tätig so wird er als freier Makler bezeichnet.

Werden gewerbsmäßig Geschäfte vermittelt (Waren, Wertpapiere, Versicherungen) handelt es sich um einen Versicherungs-Makler, Börsen-Makler. Hier werden Kauf- und Verkaufsaufträge, Order, durchgeführt.

Als Sonderform des Börsen-Maklers gibt es den Kurs-Makler, dieser wird zur Feststellung des Börsenkurses als Hilfsorgan des Börsenvorstandes tätig.

Die Aufgaben des Immobilien-Maklers und Grundstücks-Makler sind erlaubnispflichtig und werden durch Makler-Verordnung und Bauträgerverordnung geregelt. Es handelt sich hierbei nicht um einen Handels-Makler.

Verband der privaten Krankenversicherung e. V.

Verband der privaten Krankenversicherung e. V.

Zum bundesdeutschen Verband der privaten Krankenversicherung e. V. zählen 43 Versicherungsgesellschaften die als Mitgliedsunternehmen organisiert sind

Von ihnen haben 24 Versicherungen die Rechtsform einer Aktiengesellschaft (AG)

19 von ihnen sind Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit (VVaG)

Typisch für die dem PKV-Verband ist, dass die Versicherungsnehmer Mitglieder und Träger des jeweiligen Vereins sind und das keine Gewinnerzielung aus Kapitalanlagen angestrebt werden.

Vielmehr geht es um einen preisgünstiger Versicherungsschutz. Vorwiegend handelt es sich um Aktiengesellschaften im PKV.

Die erste VVaG in Deutschland war die 1820 die Gothaer Feuerversicherungsbank. Heute ist die Gothaer Krankenversicherung eine Aktiengesellschaft und ein Mitgliedsunternehmen im Verband der privaten Krankenversicherung e. V.

Weiterhin gibt es neben den ordentlichen Mitgliedern auch außerordentliche Mitgliedsunternehmen, die COMBINED Vereinigte Versicherungsgesellschaft von Deutschland.

2 verbundene Einrichtungen sind die:

  1. Postbeamtenkrankenkasse
  2. Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten

In der Satzung des Verbands der privaten Krankenversicherung e. V. sind  Statut, Rechte, Pflichten, Aufgaben des Hauptausschusses, der Mitgliederversammlung, die Sonderausschüsse der PKV niedergeschrieben.

Wertschöpfungskette

Wertschöpfungskette

Unter der Wertschöpfungskette versteht man zusammenhängenden Unternehmensaktivitäten des betrieblichen Gütererstellungsprozesses der grafisch dargestellt wird.

Man spricht auch im Englischen von der value chain, also der Leistungskette. Die Wertschöpfungskette wird so grafisch abgebildet und zeigt die Zusammnenhänge der im Gütererstellungsprozess auf.

Es werden 5 primäre (interne) Aktivitäten unterschieden:

  1. interne Logistik
  2. Produktion
  3. externe Logistik
  4. Marketing & Verkauf
  5. Service

Weiterhin unterscheidet man 4 Unterstützungsaktivitäten die in den Wertschöpfungsprozess eingreifen bzw. diesen ergänzen:

  1. Unternehmens-Infrastruktur
  2. Human Resource Management
  3. Technologie-Entwicklung
  4. Beschaffung

Durch die einzelnen Unternehmensaktiviäten kann eine Differenzierung erfolgen und die relative Kostenstellung des Unternehmens im Wettbewerb erstellt werden.

Die Wertschöpfungskette ist beschreibt ein Managementkonzept des amerikanischen Betriebswirten Porter. Sie stellt die zusammenhängenden Unternehmensaktivitäten des betrieblichen Gütererstellungsprozesses grafisch dar.

Tagesorder

Tagesorder

Eine Tagesorder ist ein Börsenauftrag, der limitiert ist (Limit) und nur für einen bestimmten Tag gültig ist.

Template

Template
Ein Tempalate ist ein Dokumentenmuster, das die wichtigsen Layoutelemente enthält, die anschließend vom Anwender individuell ausgefüllt werden.

Tageskauf

Tageskauf
Der Tageskauf ist ein Kauf, bei dem die Lieferung unmittelbar nach Bestellung erfolgt bzw. am gleichen oder folgenden Tag. Man bezeichnet den Tageskauf im Börsenhandel auch als Kassageschäft genannt.

Abschreibung

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Abschreibung

Eine Abschreibung beschreibt im betrieblichen Rechnungswesen planmäßige sowie außerplanmäßige Wertminderungen von Vermögensgegenständen.

Man ermittelt den Betrag der bei Gegenständen des Anlagevermögens mit der Nutzungsdauer durch Nutzung im Wert gemindert wurde. Dieser wird als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung, in der GuV veranlagt.

Abschreibungsfähig waren so im Ursprung nur Gegenstände die sich mit der Zeit abnutzen und zum Anlagevermögen gehören. Hierzu gehören materielle und auch immaterielle Anlagen wie Patente, Konzessionen und Lizenzen.

Man erfasst so jedes Jahr in der Rechnungsperiode den aufgetreten Wertverzehr.

Heute umfassen Abschreibungen auch Anlage- und Umlagevermögen. In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, der VGR wird die Wertminderung des Anlagevermögens in einer Periode durch den Verschleiß und Veraltern erfasst.

So können Ursachen für die Abschreibung sein:

  • Technischer Verschleiß
  • Wirtschaftliche Ursachen wie Fehlinvestitionen, Nachfrageverschiebungen
  • Rechtliche Ursachen wie Entwertung durch gesetzgeberische Maßnahmen, zeitlich ablaufende Verträge etc.

Bei der bilanziellen Abschreibung unterscheidet man

  1. Planmäßige Abschreibungen aufgrund der voraussichtliche Nutzungsdauer
  2. Außerplanmäßige Abschreibung

Im Steuerrecht unterschiedet man 6 Arten der Abntutzung:

  1. Absetzung für Abnutzung (AfA) und Absetzung für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung (AfaA)
  2. Absetzung für Substanzverringerung (AfS), erhöhte Absetzungen
  3. Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter
  4. Sonderabschreibungen
  5. Teilwertabschreibungen
  6. Kalkulatorische Abschreibungen

Kalkulatorische Abschreibungsmethoden

Bei der Kostenrechnung gibt es verschiedene Abschreibungmethoden:

  • Lineare Abschreibung, bei die lineare Abschreibung verteilt wird auf die Anschaffungs- und Herstellungskosten (AHK) sowie abzüglich Resterlös (RE) gleichmäßig auf die voraussichtlichen Nutzungsjahre (n).
  • Degressive Abschreibung, hierbei wird die Abschreibung verteilt auf fallende Raten.
  • Arithmetisch degressive Abschreibung, hier bildet man die Differenz der Abschreibungsraten zum Vorjahr, ist sie gleich spircht man von digitalen Abschreibungen.
  • Geometrisch degressive AfA, hier wird die Rate mit konstanten Prozentsätzen vom aktuellen Restwert ermitteln, also der Buchwertabschreibung.
  • Progressive Abschreibung, hier geht man von einer umgekehrten Ratenfolge aus als bei der degressiven Variante.
  • Bei der Leistungsabschreibung zählt das Leistungsvolumen LV aus der Summe der Leistungseinheiten LE und wird geschätzt
  • Bei der Abschreibung nach Substanzwert geht man nach Abbaugebieten (Erz, Kohle, etc.) vor. Hier wird ein Volumen V geschätzt und Mengeneinheiten ME der abbaubaren Substanz.

Bei der Buchung werden Einzelbewertungen vorgenommen und in einzelnen Fällen auch Pauschalabschreibungen als Sammelabschreibungen.

Auch unterschiedet man nach direkter und indirekter Abschreibung. Bei der direkten Variante wird direkt bei den Vermögenskonten angesetzt, bei der indirekten auf einem Passivkonto mit gesammelten Wertberechtigungen.

Ertragssteuer

Ertragssteuer

Die Ertragssteuer oder auch Realsteuer beruht auf der Zuordnung von Gegenständen des Steuerpflichtigen, wie zum Beispiel Grundsteuer, Gewerbesteuer. Die Realsteuer steht den Gemeinden in Form der Gemeindesteuer zu.

Ebenfalls zu der Ertagssteuer zählen auch Lohnsteuer, Einkommensteuer und Körperschaftssteuer.

So sind die Steuern an die Einkünfte geknüpft. Bei der Einkommenssteuer geht man von persönlichen Verhältnissen des Steuerpflichtigen aus. Bei der Ertragssteuer geht man von objektiven Einkommensquellen aus.

Als Bemessungsgrundlage für Steuern gelten der Gewinn bzw. der Überschuss und sind abhängig von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Steuerobjektes, wie bei der Einkommens-, Gewerbe-, oder Körperschaftssteuer.

Objektkredit

Objektkredit

Der Objektkredit ist ein langfristiger Kredit. Seine Verzinsung und Tilgung erfolgt aus dem Beleihungsobjekt.

Unter einem Objektkredit versteht man einen Kredit, welcher zur Finanzierung eines Objektes wie einer Immobilie gewährt wird.

Die Zins- und Tilgungsraten können aus dem Ertrag des Objektes erbracht werden.

Electronic Procurement

Electronic Procurement

Electronic Procurement oder auch kurz E-Procurement versteht man die Nutzung elektronischer Medien wie das internetbasierte Informations- und Kommunikationstechnologien die bei der Beschaffung, Beschaffungslogistik bzw. dem Beschaffungsmanagement unterstützen.

Synonym nutzt man auch die Begriffe E-Purchasing, Online Purchasing oder Electronic Purchasing.

Man bildet so einen Teil des Supply Chain Managements ab. Abhängig von den zu beschaffenden Gütern wird das Electronic Procurement angewendet.

Bei der Beschaffung von direkten Gütern dem E-Sourcing werden hier Aspekte berücksichtigt die sonst beim Einkauf von C-Gütern, dem Materialmanagement vernachlässigt werden.

Das B2B Electronic Commerce, also der E-Commerce ist eng mit dem E-Procurement verbunden. Man legt hier den Schwerpunkt auf die Sicht der veräusserden Gesellschaft.

Man setzt sich zum Ziel die Transaktionskosten für die Beschaffungsprozesse zu senken. Gerade durch die Automation von administrativen Tätigkeiten beim Einkauf, Ausfüllen von Bestellformularen, Lieferanten Auswahl  kann man durch Anwendungssysteme einsparen.

Gerade durch das Verhältnis von hohen Kosten für MRO (Maintenance, Repair, Operations) bei der Beschaffung die im Gegensatz zu dem häufig geringen Wert der direkten Güter, den Produktionsgütern steht kann man durch E-Procurement Kosten einsparen.

Weiter kann man durch Bündelung der Bestellungen von mehreren Unternehmen (Pooling) Kosten einsparen.

Man unterscheidet funktional direktes und indirektes Electronic Procurement in Relation zum Wert der beschafften Waren. Auch wird auf die Integrationsfähigkeit, die Anwendungsintegration wie der von ERP (Enterprise Ressource Planning) Systems geachtet.

Wichtige funktionale Aspekte sind:

  1. Die Lieferantenauswahl
  2. Die dynamischen Preisbildungsmechanismen, Online-Auktionen und Börsen
  3. Einkaufsdienstleistungen (Pooling)
  4. Katalogmanagement
  5. Übermittlungsdienste
  6. Reporting und Bestell- sowie Bezahlrpozessunterstützung

Durch Just-in-Time Versorungskonzepte bei der Produktion ist der Bedarf an Anwendungssystemen gestiegen die sich nicht nur auf interne Geschäftsprozessautomation konzentrieren und einen elektronischen Austausch von strukturierten Geschäftsdaten der ausgewählten Lieferanten erfordern.

Mit Hilfe von Electronic Data Interchange über Punkt-zu-Punkt-Anbindungen nach EDI-VANs wurden die Daten übermittelt für das heutige E-Procurement.

Heute nutzt man für die Kommunikation internetbasierte Anwendungen, um die Kosten für solche extra Netze zu meiden.

Außerdem werden elektronische Produktkataloge genutzt wie auch Suchfunktionen des Internets (Integration in Sharing).

Durch verschiedene konkurrierende Standards enstehen hohe Kosten beim Wechsel der Systeme.

Mit der Verwendung von XML-Webservices die standardisiert sind können Kosten eingespart werden.

Angrenzende Bereiche sind auch das Qualitätsmanagement, Qualitätscontrolling, Prozessmanagement, Produktionsmanagement, Logistik, Materiallogistik, Industriemanagement, Outsourcing etc.

Ethik

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Ethik

Ethik beschreibt die Lehre und Theorie des Handels gemäß einer Unterscheidung von Gutem und Bösem.  Dabei umfasst die Ethik auch die Moral. Ursprünglich wer die griechische Ethik normativ gleich und empirisch.

Heute unterscheidet man eine deskriptive, empirische Ethik von einer rein normativen Ethik. Bei der heutige normativen Ethik geht man von einem Sollen aus das einen Anspruch auf eine allgemeine Verbindlichkeit hat.

Bei der Ethik gibt es 5 Sichtweisen auf die Moral

  1. So gibt der Moralkodex vor welche Regeln gelten und welche nicht.
  2. Zur Legitimation der moralischen Ethik ist die Zustimmung des Betroffenen wichtig
  3. In der Begründung geht es um allgemeine Verbindlichkeiten nach guten Gründen für die normativen Regeln
  4. Die Motivation nach den moralischen Regeln hebt sich ab von der Begründung und der Legitimation, auch wenn diese miteinander übereinstimmen können.
  5. In der Moralforschung geht es um die Entstehung und Entwicklung der moralischen Regeln. Man unterscheidet die Max-Weber-These bei der man den gesellschaftlichen, kulturellen Hintergrund betrachtet, moderne ökonomischen Ansätze die individuelles Kalküle umfassen und die rein vergleichende empirische Moralforschung.

Die Begründung von Normen kann ebenfalls nach 5 Aspekten aufgeschlüsselt werden:

  1. Einer Ordnung die der Natur des menschlichen Zusammenlebens folgt, dem Naturalimus
  2. Den christlichen Normen entsprechen dem Willen Gottes
  3. Marxistischen Normen die in der Geschichte begründet sind
  4. Der Diskursethik mit menschlichem Argumentieren und normativen Charakter
  5. Das menschlichen Wollen mit der Begründung des Nutzens, dem Utilitarismus sowie dem Konsens in der Konsensethik bei dem man einer kollektiven Selbstbindung unterliegt.

Ethik von der Antike bis in die Moderne

Bei Berücksichtigung der Folgen, griechisch to deon, also Pflicht beachtet man die Folgen der Entscheidungen. So unterscheidet man gut und böse nach den Folgen.

Aber auch eine Unterscheidung von gut und böse nach den Zielen aus konsequentialistischer und teleologischer Ethik ist möglich.

Bei der Gesinnungsethik duldet man keine Kompromisse und handelt rein der Gesinnung und Verantwortungsethik nach.

Gerade Sitten, Gebräuche und Normen zeichnen die Ethik in der Antike und Mittelalter aus. Die Kasuistik umfasste entsprechende Tugenden und Pflichten.

Moderne Ethik nach I.Kant geht nach der Prinzipehtik und weniger nach Traditionen. Der kategorische Imperativ nach Kant oder der Imperativ des Schutzes des Lebens bei H. Jonas werden nach ethischen Verfahren zu konkreten Entscheidungen herangezogen.

In der heutigen Entwicklung sind die Diskussion der Fragen zur Begründung der moralischen Normen im Vordergrund.

So besteht kein Moralsystem auf Dauer wenn es an Normen gebunden ist die sich ändern. Hier spielen Institutionsehtik und Indiviudalethik eine große Rolle.

Es spielen politische und unternehmenspolitische Regeln eine Rolle die das individuelle Handeln bedingen. So basiert das individuelle Handeln auf einer Anreizethik bei der es darum geht sich selbst besser zu stellen.eigene und zugleich allg. Besserstellung geht.

Zerobonds

Zerobonds

Zerobonds beschreibt Nullkuponanleihen, also Anleihen ohne eine laufende Verzisung. Man spricht auch von Null-Zins-Anleihen.

Die Rendite von Zerobonds ergibt sich aus der Differenz zwischen dem abgezinsten Ausgabepreis und der zu pari erfolgen Rückzahlung.

Die Vorteile für den Anleger von Zerobonds sind, dass:

Es einen Steuerstundungseffekt gibt, weil die Zinserträge am Ende der Laufzeit erst komplett ausgezahlt werden und dann versteuert werden müssen.

Außerdem gibt es einen Zinseszinseffekt, da die Zinsen zwischen dem Zeitpunkt des Erwerbs und der Rückzahlung zu einem festen Zinssatz verzinslich angesammelt werden.

Man kann auch von einer Nullkupon-Anleihe sprechen.