Oktober 2018

Rücklagen

Rücklagen Rücklagen sind bei Kapitalgesellschaften Reserven welche in der Form von Eigenkapital, als nicht gezeichnetes Kapital, Gewinnvortrag oder Jahresüberschuss ausgewiesen wird und entweder auf gesonderten Rücklagenkonten (offene Rücklagen) bilanziert werden oder nicht in der Jahresbilanz erscheinen als stille Rücklagen. Sie sind nicht zu verwechseln mit Rückstellungen. Bei den Rücklagen handelt es sich um variable Teile […]

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Aussperrung

Aussperrung Bei der Aussperrung handelt es sich um ein eine Arbeitskampfmassnahme der Arbeitgeberseite. Durch die Aussperrung kann Arbeitnehmer planmäßig an der Erbringung seiner Arbeitsleistung durch ein Fernhalten von den Betriebsstätte gehindert werden. Gleichzeitig kommt es zur Verweigerung von Lohnzahlungen sowie Gehaltszahlung. Als Formen der Aussperrung sind Angriffsaussperrung und Abwehraussperrung möglich im Arbeitskampf. Im Arbeitskampf ist die

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Werbungskosten

Werbungskosten Werbungskosten im Englischen „expenses for the production of income“ versteht man Aufwendungen welche für die Erhaltung, Erzielung und Sicherung der Einnahmen dienen. In § 9 EStG befindet sich eine beispielhafte Aufzählung für bestimmte Arten von Werbungskosten. So zählen zu den Werbungskosten unter anderem öffentliche Abgaben, Arbeitsmittel, Versicherungen, Finanzierungskosten, Beiträge an Berufsverbände und Pauschbeträge für

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Markentreue

Markentreue Unter Markentreue versteht man ein verfestigtes Verhaltensmuster bei der Auswahl einer Marke. Es handelt sich um einen Ausdruck des Bindungsgrades zwischen Konsument und Marke. In der Markentreue spiegelt sich die Zufriedenheit des Kunden wieder. Die Markentreue ist messbar durch die Wahrscheinlichkeit mit der ein Konsument die gleiche Marke bzw. das gleiche Produkt wieder kauft.

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Recycling

Recycling Unter Recycling werden Prozesse verstanden bei denen man bisher nicht verwertete Materie- oder Energieoutput des Wirtschaftssystemes diesem wieder als Inputfaktor zurückführt. Recycling beschreibt die Rückgewinnung nicht verbrauchter Rohstoffe und Hilfsstoffe aus Abfällen. Begründet ist das Recycling in der Schonung von knappen Ressourcen und der Vermeidung von Entsorgungsleistungen wie Entsorgung oder Redistribution. Um Recycling-Produkte vermarkten

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Buchführung

Buchführung Buchführung im Englischen auch „bookkeeping“ und „accouting“ beschreibt die planmäßige Erfassung von Geschäftvorfällen in ihrer zeitlichen Reihenfolge zum Zweck der Dokumentation, Kontrolle und Informationsgewinnung. Sie liefert so die Daten für Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung. Synonym wird für den Begriff Buchführung auch Buchhaltung verwendet. Die Buchführung ist Teil des betrieblichen Rechnungswesens und transformiert die

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Pensionsgeschäfte

Pensionsgeschäfte Der Begriff Pensionsgeschäfte bezeichnet Verkäufe von Vermögensgegenständen wie beispielsweise Wertpapieren, bei welchen die Vertragspartner zeitgleich vereinbaren, dass der Verkäufer die gleichen Vermögensgegenstände zu einem späteren Zeitpunkt zu einem bestimmten Preis zurück erwerben muss. So sind Wertpapier- und Wechsel-Pensionsgeschäfte mit Kreditinstituten für die Deutsche Bundesbank ein Mittel zur Steuerung der Bankenliquidität. Wenn zum Beispiel die

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Bankgarantie

Bankgarantie Die Bankgarantien werden von Garanten, den Banken im Auftrag des Kunden, dem Garantieauftraggeber übernommen und umfassen in aller Regeln unwiderrufliche Verpflichtungen des Garanten einen Geldbetrag an einen Dritten, Garantiebegünstigten/Garantienehmer zu zahlen, wenn die in der Garantie genannten Voraussetzungen für den Eintritt des Garantiefalles definiert sind erfüllt sind. Die Bankgarantie ist eine selbstständige Verpflichtung seitens

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Zusatznutzen

Zusatznutzen Der Zusatznutzen beschreibt die Erschaffung eines Kundennutzen, um Wettbewerbsvorteile, auf Englisch „unique selling proposition“ zu erzielen. Es handelt sich hierbei um eine Hauptaufgabe des Marketings. Im Marketing erfolgt aus klassischer Sicht ein Nutzenschema nach der Nürnberger Schule, (Nutzen­theorie Wilhelm Vershofens) bei der man von einer hierarchischen Struktur von unterschiedlichen Nutzenarten ausgeht die den Nutzen

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Finanzbuchhaltung

Finanzbuchhaltung Bei der Finanzbuchhaltung spricht man auch von der kaufmännischen oder Geschäfts-Buchhaltung. Anders als die Betriebsbuchhaltung ist sie Teil des (Bank-) Rechnungswesens bei dem alle Wertbewegungen, Geschäfte zwischen einer Bank und ihrer Umwelt erfasst und verrechnet werden. Die Finanzbuchhaltung wird größtenteils elektronisch durchgeführt. Die gegensätzliche Betriebsbuchhaltung befasst sich hingegen ist erster Linie nur mit betriebsinternen

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Skalenertrag

Skalenertrag Bei dem Skalenertrag handelt es sich um ein Niveaugrenprodukt. Man spricht auch im Englischem vom „returns to scale“. Die Änderung des Outputs, der Produktionsertrag, ensteht dadurch, dass man bei einer gegebenen Produktionstechnik alle Faktoreinsatzmengen in einem gleichen Verhältnis variiert. Kommt es zu einem Wachstum der Produktionsmenge im proportionalen, überproportionalen oder unterproportionalen Verhältnis zum Faktoreinsatz

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Kalkulatorischer Unternehmerlohn

Kalkulatorischer Unternehmerlohn Unter dem kalkulatorischen Unternehmerlohn versteht man das Entgelt welches aus dem Jahresgewinn entnommen wird bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften, welche für ihre Mitarbeit im Unternehmen kein Gehalt/Aufwand bezahlt wird. Bei einer offenen Handelsgesellschaft wird so beispielsweise im Gesellschaftervertrag die Gewinnverteilung festgelegt. Aus der Kostenrechnungssicht erachtet man man die Tätigkeit des Unternehmers als betriebsnotwenidg. Daher müssen

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Spezialisierung

Spezialisierung Unter einer Spezialisierung versteht man in der Wirtschaftssoziologie die Darstellung, Erfassung, Beschränkung bzw. Entwicklung von bestimmten Tätigkeiten, Eigenschaften, Merkmalen, Aufgaben usw. Durch eine fortschreitende Arbeitsteilung versteht man unter der Spezialisierung eine Einschränkung auf die zu verrichtenden einzelnen Teilaufgaben bzw. Teilarbeiten die aus umfassenderen Arbeiten und Aufgabe ausgegliedert sind bei einer gleichzeitigen Steigerung der hierfür

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Fremdkapital

Fremdkapital Lieferantenverbindlichkeiten, Rückstellungen, passive Rechnungsabgrenzungsposten, Bankschulden werden zum Fremdkapital gezählt. Der englische Begriff für Fremdkapital lautet „borrowed capital“ oder auch „dept“. Unter dem Fremdkapital versteht man die Gesamtsumme der Geldmittel welche man über Fremdfinanzierung aufnimmt. Diese Geldmittel werden von Lieferanten, Dritten und Banken zur Verfügung gestellt. Man unterscheidet zwischen kurz, mittel und langfristigem Fremdkapital, abhängig

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Betriebsmittel

Betriebsmittel Die Betriebsmittel in der Kostentheorie und in der Produktionstheorie unterscheiden Faktoren die einem einzigen Produktionsvorgang verzehrt werden als Betriebsstoffe und Faktoren die im Laufe der Zeit für viele Produktionsvorgänge genutzt werden. Man spricht bei diesen Unterschieden von Verbrauchsfaktoren und Repetierfaktoren auf einer Seite und auf der anderen Seite von Potentialfaktoren und Gebrauchsfaktoren. Den Betriebsmitteln

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Bilanzmanipulationen

Bilanzmanipulationen Bilanzmanipulationen, im Englischen „creative accounting“, bezeichnet Maßnahmen die den Spielraum die den bilanzpolitischen Spielraum überschreiten und Bilanzen manipulieren. In einem geringen Umfang sind in der Steuerbilanz und in der Handelsbilanz Bewertungsspielräume und Bilanzierungswahlrechte in der Steuerbilanz vom Gesetzesgeber vorgesehen. Werden diese Grenzen überschritten spricht man von Bilanzmanipulationen. Werden Vermögensanlagen und Finanzverhältnisse durch eine kaufmännische

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Überweisung

Überweisung Unter einer Überweisung versteht man einen Auftrag der über ein Formular erteilt wird, des Inhabers eines Girokontos oder Kontokorrentkontos zu Lasten seines Kontos mit einem bestimmten Betrag auf das Konto eines anderen bei einem beliebigen Kreditinstitut. Es handelt sich um einen Kaptialtransfer über das Verrechnungsnetz von Banken, der von dem Bankkonto des Auftraggebers auf

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Bilanzielle Abschreibungen

Bilanzielle Abschreibungen Bei bilanziellen Abschreibungen handelt es sich um Abschreibungen welche entsprechend den Rechnungslegungsgrundsätzen im Jahresabschluss vorgenommen werden in Form von planmäßigen und außerplanmässigen Abschreibungen. Als Basis dienen historische Herstellungs- und Anschaffungskosten. Die bilanziellen Abschreibungen werden von den kalkulatorischen Abschreibungen abgrenzt. Die kalkulatorischen Abschreibungen können auch auf der Basis von Wiederbeschaffungskosten und durch andere Abschreibungsmethoden

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Bankgeschäfte

Bankgeschäfte Bankgeschäfte sind Geschäfte welche den von Banken festgelegten Unternehmenszielsetzungen entsprechen. Es sind Beziehungen des KWG (Kreditwesengesetz) nach § 1 für solche Geschäfte welche ein Unternehmen, dass eines oder mehrere dieser Art betreibt zum Kreditinstitut macht. Eine Voraussetzung hierfür ist, dass ein auf kaufmännische Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb vorliegt. Weiterhin wird eine Beaufsichtigung entsprechend dem KWG

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Geld

Geld Geld ist ein allgemein anerkanntes Zahlungs- und Tauschmittel auf welches sich eine Gesellschaft verständigt. Dabei ist Geld ein gesetzlich Zahlungsmittel wenn man durch die Rechtsordnung verpflichtet ist es anzunehmen um eine Schuld mit rechtlicher Wirkung zu tilgen. Geld und Zahlungsmittel sind so Aktiva. Der Euro ist im Euro-Währungsraum das gesetzliche Zahlungsmittel. Das Eurosystem sieht

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