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Kalender

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Kalender

Kalender in MS Project ermöglichen die Dauer von Vorgängen oder die Auslastung von Ressourcen wie Arbeitsmittel, finanzielle Mittel, Arbeitskräfte etc. ) zu berechnen.

Der Kalender gibt die Arbeitszeiten vor sowie die Berücksichtigung von arbeitsfreien Zeiten wie Wochenende oder Feiertagen.

So können verfügbare Ressourcen für die Vorgänge erkannt werden. und wie sich die Vorgangslänge durch die Ressourcen beeinflussen.

In Project kann man einen bestimmten Basiskalender als Projektkalender, Vorgangskalender oder Ressourcenkalender nutzen und zuweisen.

Auch kann er individuell angepasst werden mit der Verfügbarkeit von Material und Mitarbeitern.

Kalenderarten in MS Project

  • Dem Projektkalender kann man dem Projekt zu weisen oder neue benutzerdefinierte Basiskalender nutzen die dann zum Projektkalender werden.
  • Der benutzerdefinierte Basiskalender kann in den Zeiten für Vorgänge und Ressourcen abweichen vom allgemeinen Projektkalender, welche auch im integrierten Basiskalender nicht erfasst werden.
  • Der Vorgangskalender kann für einzelne Vorgänge zusätzlich Zeiten der Ressourcen enthalten welche die Vorgänge im Projektkalender außer Kraft setzen.
  • Der Ressourcenkalender kann jede Arbeitsressource im Projekt weitere Kalender- und Termineinstellungen zuweisen. Durch die Zuordnung eines Basiskalenders zu einer Arbeitsressource ensteht ein Ressourcenkalender

 

Kalkulation

Kalkulation

Die Kalkulation im Projektmanagement kann auf 2 Arten erfolgen.

  1. Durch eine Vorwärts-Kalkulation, hier geht man von einem Anfangstermin aus, legt diesen fest und die Vorgänge und deren Vorgangsbeziehungen sind dann maßgeblich für die Errechnung des Projektendes.
  2. Bei der Rückwärts-Kalkulation geht man von einem Endtermin aus und errechnet so aus der Dauer der Vorgänge und den Vorgangsbeziehungen den spätestmöglichen Projektanfang.

MS-Project 2013, 2016 etc. ermöglichen beispielsweise bei der Erstellung eines Projektes zwischen diesen beiden Varianten zu wählen. Darüber hinaus können einzelne Vorgänge automatisch oder manuell bezüglich ihres Termins angelegt werden.

Kritische Erfolgsfaktoren

Kritische Erfolgsfaktoren

Unter kritische Erfolgsfaktoren versteht man Schlüsselgrößen und Faktoren welche für die Erreichung der Gesamtziele einer Unternehmung von einer zentralen Bedeutung sind.

Mit den richtigen kritischen Faktoren wird der Erfolg einer Unternehmung beeinflusst.

Kommt es zu Defiziten bei den kritischen Erfolgsfaktoren so wird der Gesamterfolg der Unternehmung unmittelbar beeinträchtigt.

Kostenplanung und Kapazitätsanalyse

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Kostenplanung und Kapazitätsanalyse

Die Kostenplanung und Kapazitätsanalyse kann entsprechend dem Projektstrukturplan (PSP) in jeder Projektphase die genauen Kosten und benötigten Einsatzmittel aufzeigen.

In der Regel sind nämlich Budget und Ressourcen für die Projektdurchführung begrenzt. Auch ausschlaggebend ist das Zeitziel.

Der Kostenplan ermöglicht die Erfolgskontrolle eines Projektes, so werden neben Fixkosten auch variable Kosten für Einsatzmittel und Personal sowie Gemeinkosten (Mieten der Büroräume für das Projektteam), die dem ganzen Projekt und nicht einzelnen Vorgängen zu zuordnen sind erfasst.

Die Kapazitiätsanalyse erfasst für jeden Vorgang den Bedarf an Ressourcen gegenüber der tatsächlichen Kapazität an Ressourcen. Der Zeitablauf des Projektes wird durch Veränderungen der notwendigen Ressourcen beeinflusst. So kann eine Projektmanagement-Software die Ressourcen ausgleichen und optimieren. Man kann Ressourcen automatisch oder manuell verlagern und ausgleichen. Für die Zuordnung von Ressourcen werden verschiedene Auslastungsmodelle angewendet.

Kaizen

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Kaizen

Kaizen (Streben nach ständiger Verbesserung) stammt vom Japanischen „kai“ Veränderung und „zen“ Veränderung zum Besseren. Es ist eine japanische Arbeits- und Lebensphilosophie bei dem man kontinuierlich nach unendlicher Verbesserung strebt.

Ein Prozess oder Produkt wird dabei schrittwiese optimiert und perfektioniert.
Das Konzept wurde zu einem Managementsystem weiterentwickelt als Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) oder Continous Improvement Process (CIP).

Kaizen strebt kontinuierlich nach Verbesserung, was können wir verbessern? Die Zeit für Verbesserung wird eingeplant.

Kalkulatorische Zinsen

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Kalkulatorische Zinsen

Die kalkulatorischen Zinsen stellen eine Kostenart dar welche sich zum Teil aus Zusatzkosten und Anderskosten zusammensetzt.
Es handelt sich um in Vermögenswerte gebundenes Kapital, also betriebsnotwendiges Kapital welches zur Erfüllung des Betriebszweckes dient.

Zur Ermittlung der kalkulatorischen Zinsen wird das betriebsnotwendige Kapital herangezogen. Man setzt das Anlagevermögen an mit einer Auflösung von möglichen stillen Reserven in kalkulatorische Restwerte und Umlaufvermögen in kalkulatorische Mittelwerte.

Die ermittelte Vermögenssumme wird um das Abzugskapital verringert, also (zinsfreie) Lieferantenkredite.

Vorräte, Betriebsstoffe, Rohstoffe, Hilfsstoffe werden als Kostenart der Materialstellen, die Zinsen auf Sachanlagevermögen als Bestandteil der Anlagenkosten sowie die Vorräte von Fertig- und Halberzeugnissen als Kostenart der jeweiligen Lagerkostenstellen zu geordnet.

Dabei sind die kalkulatorischen Zinsen für Warenbestände und Materialbestände ein zentraler Bestandteil der Logistikkosten. Man kann sie jedoch nur erschwert einzelne Lagermengen zuordnen.

Man zieht das Eigenkapital mit ein, da durch dieses ein entgangener Nutzen für andere Mittel, also Opportunitätskosten enstehen. Ähnlich wie bei dem kalkulatorischen Unternehmerlohn.

Für die entscheidungsorientierte Kostenrechnung kann es durch diese Annahmen zu Problemen kommen bei der Kontrolle von Entscheidung und ihrer Fundierung, ähnlich wie bei anderen Zusatzkosten.

In der modernen wertorientierten Unternehmensführung, dem Weighted Average Cost of Capital (WACC) und Shareholder Value werden die Kosten für Eigenkapital mit berücksichtigt.

Kostenrechnung

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Kostenrechnung

In der Kostenrechnung werden verschiedene Teilrechnungen erfasst. So umfasst die Erfassung/Ermittlung sowie Verarbeitung/Auswertung alle für die Erstellung von Bankleistungen anfallenden Kosten/Leistungen der Bank.

Sie dient der Wirtschaftlichkeitsrechnung und hat eine Planungs-, Festellungs-, und Kontrollfunktion.

Der Erklärungsbedarf von bankbetrieblichen Leistungen verursacht einen großen Teil der meist fixen Personalkosten.

Tie Voll- und Teilkostenrechnung wird auf Basis von Einzelkosten durchgeführt.

Die Kostenrechnung in einem Unternehmen erfasst alle Kosten- und Leistungsströme um so einen reibungslosen Unternehmsablauf zu sichern. Die Kostenrechnung ist in das betriebliche Rechnungswesen neben der Finanzbuchhaltung eingeordnet.

Die Kostenrechnung bezeichnet auch die Aufstellung von Gerichtskosten die von der Geschäftstelle dem Zahlungspflichtigem zugestellt werden.

Kommunikationspolitik

Kommunikationspolitik

Kommunikationspolitik bezeichnet Aktivitäten die für die Ordnung von gesellschaftlicher Kommunikation nötig sind, insbesondere für die Organisation des Mediensystems. Sie ist Teil des Marketing-Mix. Die Kommunikationspolitik umfasst Maßnahmen eines Unternehmens die darauf abzielen Informationen über das Angebot und das Marketing nach außen an verschiedene Anspruchsgruppen zu kommunizieren.

Auch nach innen wird die Information an die eigenen Mitarbeiter verteilt. Als Kommunikationsmix bezeichnet man die Mischung des Einsatzes verschiedener Instrumente. So können Werbung, Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations PR), persönlicher Verkauf (Personal Selling, Sales Force), Verkaufsförderung (Sales Promotion), Events, Sponsoring, interne Kommunikation (Behavioral Branding), Product Placement (in Filmen), Below-the-Line Werbformen (Viral Marketing, Guerilla Marketing) etc. genutzt werden.

Das Hauptziel der Kommunikationspolitik ist die Positionierung des Angebotes und es für den Abnehmer attraktiv zu machen und sie von der Konkurrenz abzuheben.

Strategische Ziele sind hier die emotionale und informative Positionierung sowie die Positionierung durch Aktualität.

In der Politik

Die Kommunikationspolitik ist auch für den Staat von Bedeutung. Sie wird auch als Medienpolitik bezeichnet und richtet sich auf die Organisation des Mediensystems. Die staatliche Ordnung steht so im Wechselspiel mit der Kommunikationspolitik. Für die staatliche Ordnung sind die in Art. 5 GG festgelegten Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit von Bedeutung.

Die kommunikationspolitische Ordnung der Bundesrepublik Deutschland wird in Parteiprogrammen, Gesetzen, Verordnungen, Memoranden konkretisiert.

Die Entwicklung der Kommunikationspolitik wird so auch durch Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes beeinflusst.

Auf internationaler Ebene wird die kommunikationspolitische Ordnung durch die „World Administrative Radio Conference“ beeinflusst. Hier werden Frequenzen zugeteilt für Fernsehen, Radio und Satellitenfunk.

KE

KE

Das Kürzel KE steht für Knowledge Engineering, also einem Forschungsgebiet welches sich mit den Methoden und Prinzipien der künstlichen Intelligenz (KI) befasst. Es werden Konstruktionen und Entwürfe von wissenbasierten Systemen wie dem Expertensystem erstellt.

Dabei wird das Knowledge Engineering vor allem für die Wissenspräsentation und den Wissenserwerb genutzt.

Kapitalismus

Kapitalismus

Mit Kapitalismus bezeichnet man wertend die neuzeitlichen kapitalistischen Marktwirtschaften mit vorherrschendem privaten Eigentum an Produktionsmitteln und dezentraler Planung der Wirtschaft.

Entsprechend dem Marxismus herrscht eine kapitalistischen Gesinnung nach dem Erwerbsprinzip, bei der die Nichteigentümer arbeiten, die Arbeitsorganisation rational ist und auf Gewinnerzielung ausgelegt wird. Es gibt Großbetriebe und das Unternehmertum dominiert.

Das gesellschaftliche Verhältnis besteht aus Produktionsmitteln im Privateigentum und der unentgeltlichen Aneignung der Wertschöpfung, die von den arbeitenden Nichteigentümern erbracht wird.

Die Phasen des Kapitalismus

Nach Marx unterscheidet man Früh-, Konkurrenzkapitalismus, Monopolkapitalismus, Imperialismus und Staatsmonopolkapitalismus bzw. Spätkapitalismus.

Nach Sombart wird unterschieden zwischen Früh-, Hoch- und Spät-Kapitalismus.

Die meisten Theorien besagen auch, dass der Kaptialismus eine Übergangsphase ist, die sich durch eine systemimmanente Zwangsläufigkeit selbst zerstört.

Nach Marx hat der Kapitalismus so einen Übergangscharakter, Schumpeter sieht durch die Automatisierung und technischen Fortschritt sowie größer werdende Unternehmen einen Zurückgang von Vertragsfreiheit durch kollektive Absprachen der zu mehr Sozialisierung und Verlust von Funktion bei unternehmerischen Privateigentum führt.

Sombart sieht eine Ersetzung des individuellen Prinzipes hin zum Kollektivprinzip und staatlichen Eingriffen ein Vorherrschen des Sozialismus.

Dabei spielen subjektive Wertungen der Wissenschaftler eine große Rolle. Wissenschaftslogisch kann man keine zwangsläufige Entwicklung voraussagen. Daher sollten wertende Begriffe wie Kapitalismus und Sozialismus durch wertfreiere wie Marktwirtschaft und zentralgeleitete Wirtschaft ersetzt werden. Anstelle von zwangsläufigen Entwicklungsstufen kann man ordnungstheoretische Analysen zur Gestaltbarkeit von Wirtschaftsprozessen setzen.

Koalition

Koalition

Der Begriff Koalition beschreibt im Sinne der Organisation einen zeitlich begrenzten Zusammenschluss von 2 oder mehr Personen oder Gruppen. Diese vertreten ihre gemeinsamen Interessen, welche in einem Verhandlungsprozess (Koalitionsgespräch) zum Ausgleich gebracht wurden.

Im Arbeitsrecht sind Koalitionen Vereinigungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern die ihre Interessen wahren bei der Gestaltung von wirtschaftlichen und Arbeitsbedingungen. Man unterscheidet interne wie die von Arbeitnehmern, Unternehmensleitung, Management und externen wie Marktpartner, Repräsentanten des öffentlichen Interesses etc. Dabei wird nicht auf einen Zusammenschluss von Berufsgruppen geachtet. In Deutschland werden Berufsverbände nach Industriezweigen gruppiert wie Industriegewerkschaften (IG), Industrieverbandsprinzip. Die Koalitionen haben einen verfassungsrechtlichen Schutz (Art. 9 III GG), die Koalitionsfreiheit und sind tariffähig (§ 2 I TVG). Sie dürfen einen rechtmäßigen Arbeitskampf führen.

Gewerkschaften haben ein Streikmonopol. Sie gehen geschichtlich aus dem 19. Jahrhundert vor um sich der Übermacht der Arbeitgeber entgegen zu stellen, welche ihrerseits eigene Verbände gründeten. Koalitionen werden nicht als Ad-hoc-Koalition zum Zweck des Streiks gegründet, sondern dauerhaft. Es werden Grundlagen des Tarifrechts vertreten wie der Tarifvertrag, Tarifautonomie.

Bestehende Koalitionen sind Gewerkschaften und Berufsverbände.

In der Spieltheorie bezeichnet man hiermit die kooperative Spieltheorie.

 

Eine gegnerfreie Vereinigung, also ein Verband, von Arbeitgebern und Arbeitnehmern ist keine Koalition.

Kennzeichnend für die Koalition ist die Unabhängigkeit gegenüber der Gegenseite, dieses wird durch eine überbetriebliche Organisation gewährleistet. Ausnahmen bilden hier aufgrund ihrer Größe Gewerkschaften der Post und Eisenbahn.

Häufig sind Gewerkschaften als nicht rechtsfähige Vereine organisiert.

Kalkulationszeitpunkt

Kalkulationszeitpunkt

Unter dem Kalkulationszeitpunkt versteht man den Zeitpunkt auf den sich eine Rechnung bezieht, also den Bezugszeitpunkt.

So werden bei der Kapitalwertmethode alle Einzahlungen und Einzahlungen auf den Zeitpunkt 0 bezogen.

Dieser Zeitpunkt 0 ist dann der Bezugszeitpunkt auf welchen die erwarteten Einzahlungen und Auszahlungen einer Investition mit dem Kalkulationszinsfuß abgezinst/diskontiert sind.

Kapitalexport

Kapitalexport

Der Kapitalexport bezeichnet jede Investition ins Ausland. Häufig handelt es sich um Finanzanlagen die aufgrund von Zinsgefälle und besseren Ertragschancen an ausländischen Börsen oder an Beteiligungen von ausländischen Unternehmen bzw. Errichtung von Tochterunternehmen im Ausland getätigt werden.

So kann Leihkapital exportiert werden und industrielles Kapital.  Durch den Transfer von Kapital ins Ausland, also Geld, Produktionstätten, Kredite verfolgt man das Ziel der Erschließung neuer Absatzmärkte und ökonomischen Einfluß im Ausland. Auch können so günstigere Rohstoffquellen und geringere Löhne erzielt werden.

Gesamtwirtschaftlich betrachtet wird so Nettokapitalexport der Volkswirtschaft betrieben, sobald die Vermögensansprüche im Inland gegenüber denen im Ausland steigen.

Es kommt zu einer Zunahme der Nettoauslands-Aktiva beim Nettokapitalexport. Der Nettokapitalexport ist in der Volkswirtschaft untrennbar mit einem Überschuss in der Leistungsbilanz verbunden.

Statistisch werden Kaptialexporte in der Kapitalbilanz aufgeführt.

Kampfstrategien

Kampfstrategien

Mit Kampfstrategien richten sich auf Vorteile auf Kosten von Marktpartnern und Mitbewerbern zu erzielen in aggressiver Form.

So nutzt man Dumping, Streik, Boykott, Embargo, Beggar-my-neighbour-policy, Kampfzölle, Aussperrung etc. an.

Konsolidierung

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Konsolidierung

Mit Konsolidierung beschreibt man Einzelabschlüsse von rechtlich selbständigen Unternehmen, die ihre wirtschaftliche Selbständigkeit verloren haben. Sie werden im Konzernabschluss zusammengefasst. Doppelzählungen von Verbindlichkeiten und Forderungen sind hierbei zu vermeiden.

Man beschreibt auch die Umwandlung von kurzfristige in langfristige Schulden als Konsolidierung wie der Ausgabe einer Anleihe zur Ablösung von Bankkrediten.

Sie beschreibt auch die Zusammenfassung mehrer Anleihen zu einer mit günstigeren Bedingungen.

Eine Konsolidierung bezeichnet einen Zusammenfassung von Bilanzpositionen von verschiedenen Unternehmen die einem Konzern angehören.

Auch die Stabilisierung der Kursentwicklung an der Börse nach großen Schwankungen wird als Konsolidierung bezeichnet.

Im gesamtwirtschaftlichen Rechnungswesen beschreibt man damit auch die Zusammenfassung von Konten mit gleichartigen Bestands- oder Stromgrößen.

Durch die Konsolidierung kann man die Umwandlung von privaten oder öffentlichen kurzfristigen Schulden in langfristige beschreiben.

Einzelbilanzen werden zur Konzernbilanz zusammen gefasst durch Kapital-Konsolidierung, Schulden-Konsolidierung sowie Erfolgs-Konsolidierung bei einer einheitlichen Rechnungsperiode, Kontenplänen, Bewertung und Recheneinheit.

Kalkulatorische Kosten

Kalkulatorische Kosten

Unter kalkulatorischen Kosten versteht man Kosten bei denen kein Aufwand in der selben Höhe gegenübersteht. Bei der Finanzbuchhaltung achtet man auf Rechnungslegung und Dokumentation, bei der Kostenrechnung steht die Substanzerhaltung im Mittelpunkt.

Darum erfolgen Abschreibungen bei der Kostenrechnung auf der Basis von Wiederbeschaffungswerten und nicht auf der Basis von historischen Anschaffungskosten und Herstellungskosten.

So haben die Kosten eine andere Höhe als ihre entsprechende Aufwandsposition. Zusatzkosten treten auf wenn die Kosten zusätzlich zu den Aufwandpositionen bestimmt werden wie zum Beispiel der kalkulatorische Unternehmerlohn (in der Kostenabrechnung anzusetzendes Entgelt für die Tätigkeit des die Unternehmung leitenden Eigentümers bei einer Einzelunternehmung oder Personengesellschaft) oder die Eigenkapitalzinsen. Bei der kalkulatorischen Abschreibung geht der Kostenfaktor in die Kostenrechnung ein, anders als bei bilanziellen Abschreibungen bei denen der Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtig wird.

Kalibrierung

Kalibrierung

Mit Kalibrierung bezeichnet man die Ermittlung einer systematischen Messabweichung einer Messeinrichtung ohne die Veränderung der Messeinrichtung nur anhand der Feststellung zwischen der Verbindung von Ausgangsgröße, der Anzeige und der entsprechenden Eingangsgröße, der Maßverkörperung.

Bei der Kalibrierung erfolgt eine Zuordnung von festen Maßeinheiten zu einer Skala. So besitzt beispielsweise ein Thermometer einen exakt kalibrierten Nullpunkt und Siedepunkt.

Kreditzins

Der Kreditzins beschreibt den Preis für einen Kredit bzw. Darlehen den der Kreditnehmer dem Kreditgeber zahlt.

Man verwendet in diesem Zusammenhang den Begriff „Kreditzins“ und nicht „Preis“.

Er drückt das Verhältnis, also die Relation von Zins zum Kredit und umgekehrt aus. Der Kreditzins ist hier das Entgelt welches der Kreditnehmer dem Kreditgeber für die Gewährung des Kredites zahlt.

Umgangsprachlich adäquat ist auch der Ausdruck „Sollzins“.

Kalkulation

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Die Kalkulation bildet zusammen mit der Betriebsbuchhaltung die Kostenrechnung eines Unternehmens. Ihre Aufgabe ist es die Auswertung und Aufbereitung der entstandenen Kosten im betrieblichen Leistungsprozess. Es werden dabei die entstanden Kosten auf den einzelne Kostenträger (Aufträge, Leistungseinheiten) ausgewertet und aufbereitet.

Durch die ermittelten Selbstkosten kann festgestellt werden, ob es beispielsweise günstiger ist eine einzelne Vorleistung selbst im Unternehmen zu erstellen oder über den Markt zu beziehen („make or buy Entscheidung“) Auch Fragen, ob es möglich ist bei dem derzeitigen Preis eine ausreichende Gewinnmarge bzw. Gewinn einzufahren bzw. zu welchen Preisen man einzelne Leistungen anbieten kann und sollte.

Die Kalkulation ist also im Rahmen der Kostenrechnung die leistungseinheitbezogene Kostenträgerstückrechnung. Ihre Zwecke sind wie folgt definiert:

  • Kostenermittlung
  • Preisermittlung im Bezug auf die Preisforderungspolitik auf dem Absatzmarkt, im Bezug auf die Preisgebotspolitik auf dem Beschaffungsmarkt und im Bezug auf die Festlegung von Verrechnungspreisen innerhalb eines Unternehmens
  • Preiskontrolle für die Überprüfung der Kosten- und Erlössituation der einzelnen Leistungseinheiten,
  • Erfolgsermittlung durch die Gegenüberstellung von Kosten und Erlösen
  • Kostenkontrolle durch die Durchführung von Vergleichsrechnungen wie Soll-Ist-Vergleichen
  • Bewertung der innerbetrieblicher Leistungen der einzelneb Kostenstellen welche Leistungen für andere Kostenstellen eines Unternehmens erbringen

Sterilisation, Kastration, Fruchtbarkeit und In-vitro-Techniken

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Sterilisation, Kastration, Fruchtbarkeit und In-vitro-Techniken

Die Themen Sterilisation, Kastration, Fruchtbarkeit und In-vitro-Techniken sind eng miteinander verbunden und betreffen verschiedene Bereiche der Medizin, Tierhaltung und Fortpflanzungstechnologien. Hier ist eine detaillierte Betrachtung der einzelnen Aspekte:

1. Sterilisation vs. Kastration

Sterilisation

Sterilisation bezeichnet einen medizinischen Eingriff, bei dem die Fortpflanzungsfähigkeit dauerhaft unterbrochen wird. Dieser Begriff wird oft sowohl für Männer als auch für Frauen verwendet, wobei die Methoden je nach Geschlecht unterschiedlich sind.

  • Männer: Bei der Sterilisation des Mannes (Vasektomie) werden die Samenleiter durchtrennt oder blockiert, sodass Spermien nicht mehr in den Ejakulat gelangen können. Die Produktion von Spermien bleibt im Hoden weiterhin bestehen, sie gelangen jedoch nicht mehr in den Samen.

  • Frauen: Bei Frauen wird meist der Eileiter durchtrennt oder blockiert (Tubenligatur), wodurch das Ei nicht mehr mit den Spermien in Kontakt kommen kann. Die Eierstöcke bleiben aktiv und produzieren Hormone, jedoch ist eine Befruchtung nicht mehr möglich.

Vorteile der Sterilisation:

  • Permanente Unfruchtbarkeit

  • Minimaler Eingriff

  • Geringes Risiko und schnelle Genesung

  • Weniger hormonelle Nebenwirkungen als bei anderen Verhütungsmethoden

Nachteile:

  • Irreversibilität (obwohl eine chirurgische Rekonstruktion der Samenleiter oder Eileiter möglich ist, ist die Erfolgsquote gering)

  • Es wird keine hormonelle Kontrolle ausgeübt, weshalb eine mögliche Schwangerschaft durch andere Techniken wie In-vitro-Fertilisation (IVF) nicht ausgeschlossen ist.

Kastration

Kastration bezieht sich auf den chirurgischen Eingriff, bei dem die Fortpflanzungsorgane entfernt werden – bei Männern die Hoden und bei Frauen die Eierstöcke. Dieser Eingriff hat sowohl eine medizinische als auch eine hormonelle Auswirkung.

  • Männer (Orchiektomie): Entfernung beider Hoden, wodurch die Produktion von Spermien und die Ausschüttung von Testosteron gestoppt wird.

  • Frauen (Ovariektomie): Entfernung beider Eierstöcke, was zur Beendigung der Eizellenproduktion und der Hormonproduktion führt.

Vorteile der Kastration:

  • Permanente Unfruchtbarkeit und hormonelle Veränderung

  • Oft zur Behandlung von bestimmten gesundheitlichen Problemen wie Krebs oder hormonellen Störungen angewendet

  • Bei Tieren wie Haustieren (z.B. Hunde oder Katzen) zur Vermeidung von ungewollten Schwangerschaften und Verhaltensproblemen

Nachteile:

  • Kann zu hormonellen Veränderungen führen (z.B. Hitzewallungen, Osteoporose)

  • Irreversibilität des Eingriffs

  • Bei Tieren möglicherweise Nebenwirkungen auf das Verhalten (z.B. geringere Aggression)

2. Fruchtbarkeit und Indikatoren

Fruchtbarkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Individuums, Nachwuchs zu zeugen bzw. zu empfangen. Es gibt verschiedene Indikatoren, die auf die Fruchtbarkeit hinweisen, sowohl für Männer als auch für Frauen.

Fruchtbarkeit bei Frauen:

  • Menstruationszyklus: Ein regelmäßiger Zyklus ist oft ein Indikator für Fruchtbarkeit. Veränderungen oder Ausbleiben der Menstruation können auf Fruchtbarkeitsprobleme hinweisen.

  • Ovulation: Der Zeitpunkt des Eisprungs ist entscheidend für die Empfängnisfähigkeit. Bei der Frau findet der Eisprung in der Mitte des Zyklus statt und ist die Zeit, in der sie am fruchtbarsten ist.

  • Follikelultraschall: Dies ist ein diagnostisches Mittel zur Bestimmung der Fruchtbarkeit, bei dem die Entwicklung von Eizellen überwacht wird.

Fruchtbarkeit bei Männern:

  • Spermienzahl: Ein Indikator für die männliche Fruchtbarkeit ist die Anzahl der Spermien im Ejakulat. Eine zu geringe Spermienzahl kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

  • Spermienqualität: Hierbei spielen Beweglichkeit und Form der Spermien eine Rolle. Anomalien in der Morphologie oder geringe Beweglichkeit können die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

  • Hormonspiegel: Ein niedriger Testosteronspiegel oder Probleme mit der Hormonproduktion können ebenfalls die Fruchtbarkeit beeinflussen.

3. In-vitro-Fertilisation (IVF) und moderne Fortpflanzungstechniken

In-vitro-Fertilisation (IVF) ist eine künstliche Befruchtung, bei der die Eizelle und die Spermien außerhalb des Körpers in einem Labor kombiniert werden, um ein Embryo zu erzeugen. Der Embryo wird dann in die Gebärmutter der Frau eingesetzt.

IVF wird häufig angewendet bei:

  • Unfruchtbarkeit aufgrund von Problemen mit der Eizellen- oder Spermienqualität

  • Tubenverschluss oder andere anatomische Probleme

  • Ungeklärter Unfruchtbarkeit, wenn andere Behandlungen fehlschlagen

  • Same-Sex-Paaren oder alleinstehenden Frauen, die eine Schwangerschaft wünschen

IVF-Verfahren:

  1. Ovarielle Stimulation: Die Frau erhält Hormonbehandlungen, um mehrere Eizellen gleichzeitig zu produzieren.

  2. Eizellenentnahme (Punktion): Die reifen Eizellen werden entnommen.

  3. Befruchtung: Im Labor werden die Eizellen mit Spermien kombiniert. Bei schweren männlichen Fruchtbarkeitsproblemen kann auch ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) angewendet werden, bei der ein einzelnes Spermium direkt in die Eizelle injiziert wird.

  4. Kultivierung: Die befruchteten Eizellen entwickeln sich zu Embryonen.

  5. Embryotransfer: Ein oder mehrere Embryonen werden in die Gebärmutter der Frau eingesetzt.

Erfolgsquote: Die Erfolgsraten hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Alters der Frau, der Spermienqualität und der Ursache der Unfruchtbarkeit.

4. Alternativen zur IVF

Neben der klassischen IVF gibt es auch noch andere Techniken der künstlichen Befruchtung, wie:

  • IUI (Intrauterine Insemination): Hierbei werden die Spermien direkt in die Gebärmutter eingesetzt, oft bei leichtem Fruchtbarkeitsproblem oder bei Spender-Samen.

  • Eizellspende: Wenn die Frau keine eigenen Eizellen mehr hat oder diese nicht von guter Qualität sind, können Eizellen einer Spenderin verwendet werden.

  • Leihmutterschaft: Wenn die Frau das Kind nicht selbst austragen kann, wird eine andere Frau (Leihmutter) damit beauftragt, das Kind zu tragen.

Fazit

Die Themen Sterilisation und Kastration betreffen sowohl die medizinischen Eingriffe zur Verhinderung der Fortpflanzung als auch die damit verbundenen hormonellen und physischen Veränderungen. Fruchtbarkeit wird durch verschiedene Faktoren wie hormonelle Balance, Spermien- oder Eizellenqualität und den Gesundheitszustand der Fortpflanzungsorgane beeinflusst. Moderne Fortpflanzungstechniken wie In-vitro-Fertilisation (IVF) bieten Paaren, die Schwierigkeiten mit der natürlichen Fortpflanzung haben, eine Lösung, obwohl sie komplex und nicht immer erfolgreich ist.