Geldmarkt

Geldmarkt

Der Begriff Geldmarkt beschreibt einen Markt für kurzfristige Geldausleihungen. An diesem fragen und bieten in erster Linie Banken nach.

Dabei richtet sich der Zins nach Nachfrage, Angebot und Leihfrist (wie Monatsgeld, Tagesgeld, Dreimonatsgeld etc.)

Ein sinkender Zins deutet darauf hin, dass mehr kurzfristige Mittel angeboten als nachgefragt werden. Ein steigender Zins zeigt eine Verknappung.

Der Geldmarkt ist ein Finanzmarktsegment für kurzfristige Ausleihungen mit einer Laufzeit von bis zu 1 Jahr. Er ist Teil des Finanzmarktes auf dem vor allem Zentralbankgeld gehandelt wird mit verschiedener Fristigkeit zwischen den Banken um Liquiditätsspitzen auszugleichen.

Auch Geldmarktpapiere werden hier zwischen den Banken und der Bundesbank zu festgesetzten Konditionen gehandelt mit Rücknahmesatz, Abgabesatz usw.

Nach der Keynesschen Theorie bestimmt der Geldmarkt den Zinswert. Es handelt sich um einen Partialmarkt der Makroökonomik.

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